Montag, 16. November 2009

Von Bondi nach Maroubra - der nächste Coastal Walk

So ihr Lieben :)
Emily meldet sich schon wieder.

Heute bin ich mit Berenike und Nico von Bondi nach Maroubra mit Badezwischenstopp in Cogee gelaufen.
Nachdem ich mal wieder das geliebte Bussystem testen durfte (Nein, es fährt kein Bus von der City nach Bondi Beach durch. Man muss an Bondi Junction umsteigen. Das ich die Strecke schonmal andersrum gefahren bin, muss wohl nur in meinen Träumen passiert sein, denn "that's really impossible, there's no such bus"...) war ich also dann doch am Bondi Beach und los gings.

Bis nach Tamarama (der nächste Strand nach Bondi) sind wir quasi in einer Menschenkarawane gelaufen, da heute der letzte Tag der sculptures by the sea-Ausstellung war. Waren echt gute Sachen dabei, hier könnt ihr einen kleinen Eindruck gewinnen:

Big brother is watching you ;)

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Ein tiefer Schluck Meerwasser:

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(Echt eine geniale Idee)

Angriff der hässlichen Marsmännchenbrunnen. Oder so ähnlich:
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(Das mit dem Brunnen ist zugegebenermaßen ein Insider, der aber schnell erklärt ist. Im Powerhouse Museum konnte man selbst Brunnen erstellen. Wir haben einen besonders hässlichen erstellt, der doch entfernt an dieses Kunstwerk erinnert ;))

Interpretierungswürdig, wem fällt was dazu ein? Wir haben lang diskutiert - erfolglos:
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So, nach Tamarama warenn wir die Meute euch los, ab und an hat uns wieder ein Jogger (eher ein Renner, die joggen hier nicht, die rennen...) überholt, aber das ist ja normal.
Unterwegs haben wir Wale gesehen, wohl mit die letzten jetzt, die hochziehen, solange wandern sie nicht mehr. War sehr sehr beeindruckend, man hat fast geglaubt, dass sie wissen, dass man sie beobachtet und ihren Spaß daran haben, die tollsten Kunststücke zu machen.
Wie auch beim whale watching schon sind die Augen einfach besser als die Kamera, selbst das beste meiner Fotos ist noch reichlich schlecht und kann den Zauber einfach nie wirklich einfangen.
Das sind Erinnerungen, die ich leider nie zu 100 Prozent mit euch teilen kann, sowas muss man gesehen haben.
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Es ist einfach beeindruckend, wie diese Tiere total gelassen durchs Wasser schwimmen und vor allem genau wissen, wo sie hin müssen. Die strahlen irgendwie einfach eine gewisse Ruhe aus, als könnte nichts auf der Welt sie je in ihrer Wanderung stören. Dass dem leider nicht so ist, ist umso trauriger, wenn man Wale mal in echt gesehen hat.

Nach den Walen und weiterem Laufen kamen wir also nach Cogee, dort haben wir erstmal eine Pause zum Schwimmen eingelegt, ich hab mir einen Sonnenbrand zugezogen, trotz einschmieren und einschmieren... Man bemerkt die Sonne an der Küste durch den beständigen Wind einfach kaum bis gar nicht, das ist das tückische.
Als wir auf die Wiese hochgekommen sind, haben sich auch die doch viele Menschen mit brasilianischen Flaggen erklärt: dort war eine Gruppe Capoeiratänzer, denen haben wir auch eine Zeit lang zugesehen, die waren echt gut. Und total faszinierend.
Leider war der Kreis der Gruppe um die jeweiligen Tänzer so dicht, dass man kaum fotographieren konnte. Man hatte auch das Gefühl, dass die ganze Gruppe irgendwie in ihrer eigenen Welt ist und die vielen vielen Zuschauer außenrum gar nicht wirklich wahrgenommen hat.

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Als wir dann in Maroubra waren, haben wir uns noch in ein Café gesetzt, dass von einem so saucoolen älteren Mann geführt worden ist, der war so gut.
Ich wusste noch nicht, was ich will und meinte: Hmm, I'm not quite sure yet...
Er: Oh, unfortunatelly, we ran out of "not quite sure yet" at 10.

Achja,2 Fotos hab ich noch, beide kurz vor Maroubra aufgenommen.

Ich, etwas verwuschtelt und verweht:
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EIn Vogel, der ewig in der Luft stehen konnte. Kommt natürlich auf dem Foto nicht so raus, denkt euch, es wäre ein Film, der würde nicht anders aussehen ;)
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Freitag, 13. November 2009

Lindt-Café, wildlife world und Drama

Schon wieder ein Eintrag! Emily fängt an, ihren Blog regelmäßig zu schreiben! ;)

Ich hab mich heute erstmalmit Monica, die ich von Embrace kenne, während ihrer Mittagspause im Lindt-Café getroffen. Lindt ist hier relativ populär und gar nicht mal soo teuer. Klar, es gibt bestimmt billigeres, aber da ist sich nicht viel um. Der Milchshake, den ich hatte, hat 7 Dollar gekostet und somit im Mittelmaß, ich hab schon genug für 9 Dollar und aufwärts gesehen.
Das Café liegt halt sehr zentral und 5 Minuten von Monicas Arbeit weg und somit wars ideal für uns beide :)
Wir haben uns echt gut unterhalten, war schön. Und ich beim ersten Blick auf die Karte innerlich so lachen, es gab nämlich Wasser, das "Heidiland" hieß.
Ich hab von Monica 6 kleine Täfelchen Lindt-Schokolade geschenkt bekommen und noch dazu hat sie mich am Ende eingeladen... Die Australier sind überhaupt so sehr großzügig. Ich bin bislang schon 3mal eingeladen worden, mit der Begründung, dass sie ja Vollzeit arbeiten und also genug Geld verdienen und ich bestimmt nicht die Welt bekomme und viel für den Zug zahlen muss und da sei das doch selbstverständlich.
Als ich Monica danach zurück zu ihrer Arbeit begleitet hab, sind wir an einem sehr lusitg aussenden Sportevent vorbeigelaufen. War von Foxtel (ein Pay-TV-Sender hier) und auf einer Tribüne standen viele Laufbänder und darauf sind eben Menschen gelaufen, die ganze Zeit. Ich fand, dass das echt dämlich aussah und den Sinn konnte ich auch nicht wirklich erkennen...

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Also, klar, Werbung bestimmt, aber sonst... Naja, wenn es Menschen gibt, denen es Spaß macht, mitten in Sydney auf einer Tribüne auf einem Laufband zu laufen ... Nur zu.

Danach bin ich in die wildlife world gegangen, mit meinem schicken Jahresticket. Bzw. meinem Formular, das ich heute dann in den richtigen Pass getauscht habe. Das Foto, das da drauf ist, hat dadurch, dass es mit ner Webcam-Kamera aufgenommen wurde, nur bedingt Ähnlichkeit mit mir bzw. man kann mich nur mit viel Fantasie erkennen. Aber egal, ich hab jetzt den richtigen Pass, ich hatte heute andauernd Angst, dieses Formular verlieren zu können... Und so einen Pass kann man gut in den Geldbeutel stecken und da ist er dann gut aufgehoben.

So, kommen wir zum Drama: Meine Kamera ging nach dem 1. Foto in der wildlife world nicht mehr. Hat man sie ausgemacht, blieb das Objektiv ausgefahren. War sie an und wollte man ein Foto machen (oder hat sonst irgendeinen Knopf gedrückt), kam die Bitte, die Kamera aus und wieder an zu schalten, was nichts genutzt hat.
Ich hab sie in jedem erdenklichen Modus aus und wieder an gemacht, ich hab es im normalen Aufnahmemodus versucht, mit playback, in Videoeinstellung, Clipboard, alles. Nichts, nichts und wieder nichts.
Ich hab sie ne Weile in Ruhe gelassen und es wieder versucht. Nichts.
Ich hab sie im Aufnahmemodus gestartet und dann playback eingestellt, da Kameras so ja nach ner Zeit das Objektiv einfahren, wenn man länger keine Fotos macht. Nichts.
Letzlich hab ich aufgegeben, sie die ganze restliche Zeit in meiner Hand getragen, auch im Zug usw. da ja das Objektiv ausgefahren und die Linse ungeschützt war.
Ich hatte die Hofnung, dass sie, wenn ich sie an den PC anschließe, wieder gut wird.
Aber auch nicht.
Dann hab ich ganz ganz vorsichtig mal ganz wenig am Objektiv geruckelt und siehe da - es ging wieder. Die muss sich also irgendwie verhackt haben.
Jetzt bin ich einerseits natürlich total froh, dass sie wieder geht, andererseits ärgerts mich, dass ich das nicht in der wildlife world schon versucht habe, dann hätte ich jetzt Fotos davon.
So kann ich euch bislang nur das eine von den Schmetterlingen zeigen:
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Aber ich werde ja nochmal reingehen, ich hab da heute zeitlich bedingt (da ich mich ja vorher mit Monica getroffen hab) eh nur bisschen reingeschaut und war doch interessant, obwohl ich es ja nur so überflogen hab, quasi.
Wenn ich dann "vernünftig" drin war, gibt es einen genaueren Bericht, nur soviel:
Kängurus sind echt sehr entspannt und sehen irgendwie lustig aus, wenn sie faul rumliegen, Koalas haben ein furchtbar weiches Fell, aber das durfte ich bei der Penrith Show ja schon feststellen, und Australien hat mehr nacht- als tagaktive Tiere.

Donnerstag, 12. November 2009

Emily und der öffentliche Nahverkehr

Ja, auch dieses Thema ist einen Eintrag wert, bin ich schließlich drauf angewiesen, sobald ich aus Blaxland rauswill und wenn man gewohnt ist höchstens 10-15 Minuten mit dem Rad unterwegs zu sein um zu bekommen, was man will/braucht ist es durchaus eine Umstellung immer auf (hauptsächlich) den Zug angewiesen zu sein.
Ein gutes hat es: ich bin mittlerweile immer pünktlich am Bahnhof, nichts nervt mehr, als eine Stunde sinnlos auf den nächsten Zug zu warten.
Da sind wir gleich bei meinem Verkehrsmittel Nummer 1: Der Bahn.
Hier wahnsinnig pünktlich, ich hatte bis jetzt genau 2 verspätete Züge und das waren jeweils 5 Minuten. Die DB kann sich eine Scheibe abschneiden (à propos DB: ich hab neulich auf dem Weg zum Stall einen LKW mit der Aufschrift "Schenker Logistics" samt DB-Logo gesehen. Ich dachte kurzfristig über eine neue Brille nach, aber ist die Globalisierung nicht eine herrliche Sache? ;)).
Zudem kann sich die DB auch bezüglich der Preise was abschauen. Nicht nur gibt es hier so phenomenale Dinge wie return tickets (nein, return option? Die Leute wollen eventuell auch wieder dahin, wo sie herkommen? Wirklich?), nein, es ist auch alles recht billig.
Ein normales adult-return-ticket nach Sydney kostet 12 Dollar (ca. 7,50) und als concession nur noch 8,60 (ca. 5,30). Und das sind einfach 70 km, gesamt also 140.
Und die Sitze sind absolut cool. Die lassen sich nämlich verstellen. Also, man kann die Lehnen verschieben. Man kann also immer in Fahrtrichtung sitzen oder aus 4-er Gruppen 2 2-er Bänke oder andersrum machen.
Ach, ich kanns nicht erklären, ich hab neulich aber in einem leeren Zug, als ich nachts heimgefahren bin, Fotos gemacht. Wollt ich länger schon machen, jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben. Ich wollte eben nicht unbedingt tagsüber im vollen Zug fotographieren ;) (Haha, schaut mal diese blöden Touris, jetzt fotographieren sie sogar schon Züge!)
Also, hier:

Es waren einmal 2 2-er Sitzbänke:
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Sie waren recht glücklich, bis eines Tages jemand brutal den Griff an der Lehne packte und nach außen verschob:Photobucket

Da waren sie auf einmal eine 4-er Sitzgruppe und noch viel glücklicher als vorher:
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;)

Zudem sind hier alle Züge Doppeldecker, der Zauber ist für mich also nun allemal verfolgen, ich hab mich ja immer über einen Doppeldecker-RE gefreut wie ein kleines Kind.
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Und schautmal, wie sauber Züge sein können:
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Aber, es kann ja nicht alles toll sein und so kommen wir zu dem einen Minuspunkt:
Sie sind langsam. Also keine Schnecken, aber langsamer als die Züge in Deutschland, bzw. sie halten wesentlich öfter.
Balxland - Sydney sind ja wie schon gesagt knapp 70 Kilometer, also nur wenig mehr als Weilheim - München.
Nach München braucht man knapp 40 Minuten mit dem Zug, nach Sydney sinds gut 75, das ist also durchaus ein Unterschied.
Aber die Züge sind bequem und ja. Nur sind hundert Menschen für irgendwas anderes zuständig und niemand hat Ahnung von dem, was der andere tut.
Ein Beispiel: Es gibt hier Station Manager, sprich die verkaufen Tickets und geben dem Zug das Signal zur Abfahrt.
Es gibt aber auch Leute, die geben dem Zug nur das Signal, sitzen auch in diesem Kabuff, dürfen aber keine Tickets verkaufen.
Sprich, wenn ich ankomme, nur einen 50 Dollar Schein hab und der Station Manager nicht da ist, sondern nur der andere (keine Ahnung, wie man den genau nennt^^), dann hab ich ein Problem, denn die TVM (Ticketautomat) gibt nut bis 19,90 Rückgeld. Und die Shops hier, da scheint nie jemand einzukaufen bzw. alle mit Falschgeld zu bezahlen. Fragt man nämlich, ob die tauschen antworten sie einem trotzz sichtlich gefüllter Kassen: I'm sooo sorry, we don't have ANY notes.
Ja, nee, is klar.
War bis jetzt schon öfter der Fall, einmal hat mit der Nicht-Station-Manager gesagt, ich soll einfach in Sydney nachlösen (da dort kein ticketwindow aufhatte und die TVMs dort ja genauso funktionieren bin ich also kostenlos hingekommen, vielen Dank dafür...), das andere mal wusste der Nicht-Station-Manager (ein anderer diesmal) dann nicht, ob ich in Sydney nachlösen darf und hat mir geraten, doch einfach schwarz zu fahren! Ein Bahnmensch, der einem rätschwarz zu fahren. Australien ist in manchen Dingen echt ein komisches Land, aber man spart sich auf diese Weise viel Geld^^

So, weg von den Bahnen, hin zu den Bussen:
Sie sind langsam und kommen, wann sie wollen. Sie halten auch nicht immer, auch wenn man winkt.
Und wenn es nur prepay-Busse sind, dann ist es ihnen egal, wenn du vorher keine Karte lösen konntest, weil du an der Bushaltestelle in der Pampa bist und kein Ticketverkauf da ist, hättste halt in Sydney direkt schon wissen müssen, dass du wieder per Bus zurückwillst. Pläne geändert? Shit happens, wart auf den nächsten nicht prepay-Bus. Der braucht natürlich wieder Jahre. Und währenddessen fahren hunderte andere Busse vorbei.
Letztens hab ich mit Nathalie wieder das fröhliche Spiel "Finde den richtigen Bus" gespielt und nachdem 5(!) Busse in einer reihe an uns vorbei sind (unsere Station alsos cheinbar nicht ihre Haltestelle war), meinte Nathalie so: "Ey, auf der Suche nach Bussen hier ist wie auf der Suche nach Männern. Hunderte kommen und nie der richtige." Na, immerhin hatten wir die nächsten 5 Minuten was zu lachen, auch wenn der Spruch für mich natürlich nicht stimmt :) Aber amüsant wars allemal.
Wenn man dann den richtigen Bus gefunden hat gehts mit der richtigen Haltestelle weiter. Es gibt nämlich KEINEN Fahrplan mit allen Haltestellen, es gibt KEINE Anzeige im Bus und es stehen auch nur in 1 von 100 Fällen der Halstestellenname an der Halstestelle - obwohl, selbst wenn er es täte wäre es egal, man muss den Stopknopf ja vorher gedrückt haben.
Die sicherste Methode ist also dem Busfahrer zu sagen, wo man hinwill, die sind alle sehr freundlich und sagen einem immer Bescheid.
Einen weiteren Vorteil haben die Busse: Sie sind billiger als die Fähren. Dafür oftmals (verkehrsbedingt) schrecklich langsam.
Bus von Circulay Quay nach Whatsons Bay: 1 Stunde.
Fähre: 10 Minuten. Finde den Fehler.

Womit wir bei den Fähren wären. Relativ teuer, aber unschlagbar cool. Relativ meint im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln. Ein Ticket für den inner harbour (bislang musste ich noch nichts anderes fahren) sind um die 5 Dollar (also ca. 3,40), concession kann man nur kaufen, wenn man von wo anders zum Circular Quay fährt, nicht allerdings andersrum, weil andersrum sind keine TVM sondern nur ticketwindos, also nur echte Menschen und keine Maschinen.
Und echte Menschen wollen einen gültigen concession-Pass sehen und eigentlich bekommen nur australische Schüler und Studenten Ermäßigung. Also ich würde selbst wenn mein Schülerausweis noch gültig wäre bei einem echten Menschen keine Verbilligung bekommen.
Dieses nur-Australier geht sogar so weit, dass selbst Studenten, die ein Auslandssemester an der USYD machen kein concession bekommen. Eigentlich. Theoretisch. Die Praxis ist eh ganz anders.

So, man kann sogar über Verkehrsmittel recht viel schreiben.

Achja, Verkehrsmittel, das Auto blieb noch unerwähnt, gehört ja auch eigentlich nicht zum öffentlichen Nahverkehr.
Trotzdem zu guter Letzt meine Erfahrungen:
Fahren auf der falschen Straßenseite ist kein Problem, da man ja auch zur Mittellinie hin sitzt. Ich bin anfangs nur immer falsch eingestiegen, hat sich mittlerweile gegeben.
Aber das Fahren selbst ist - wie gesagt - kein Problem. Nur blinken war anfangs eins, denn hier sind Blinker und Scheibenwischer vertauscht. Also Blinker rechts und Scheibenwischer links vom Lenkrad, ich hab anfangs also immer fleißig die Scheiben gewischt, wenn ich abgebogen bin, aber auch das hat sich nach 2 mal fahren gegeben.
Da ich ein Automatikauto fahre, musste ich zum Glück nicht lernen mit links zu schalten. Aber ich werde nach dem Jahr wieder lernen müssen, meinen linken Fuß zu benutzen ;)

Donnerstag, 5. November 2009

Sydney Aquarium

Ich war heute (freier Tag) in Sydney im Aquarium. Da ich den Zug um zehn verpasst hab, (ich stand am Bahnsteig, wollte grad ein Ticket kaufen, da kam er schon...) musste ich also dann den um elf nehmen und war dann mit U-Bahn zu Town Hall und Laufen zum Darling Harbour doch um halb eins schon da ;)
Machte aber nichts, ich hatte eh vor mir ein Jahresticket zu kaufen (was ich auch getan hab), da sich das doch sehr rentiert, da das auch gleichzeitig noch für die Wildlife World und das Aquarium in Manley gültig ist.
Da ich heute morgen doch sehr in Hektik war (die mir nicht geholfen hat, meinen Zug rechtzeitig zu schaffen, das erste Mal übrigens, das ich den Zug verpasst hab bzw überhaupt hektisch zum Bahnhof rennen musste... Zu Hause bin ich quasi IMMER hektisch mit dem Rad zum Bahnhof gehetzt... Das ist quasi eh schon gut, wenn sich das auf einmal in 3 Monaten beschränkt) hab ich idiotischerweise meine Kamera vergessen, weswegen ihr euch für Bilder gedulden müsst bis ich wieder reingehe ;)
Der Jahrespass besteht bislang ohnehin nur aus dem Formular, das ich ausfüllen musste, an welches ein Bon getackert wurde und damit plus einem Foto von mir soll ich das nächste Mal zum Eingang der wildlifeworld gehen, da stellen die mir dann einen vernünftigen Pass aus. Blöderweise hatte ich heute leider meinen Stapel Passfotos, den ich eigentlich immer dabei habe, zu Hause gelassen ;)

Das Aquarium selbst ist wirklich sehr schön, grad die ganzen Röhren und Tunnel mag ich gern.
Und die Quallen fand ich wahnsinnig hypnotisierend, wie sie da durch das Wasser geschwappt sind.
Und ich glaube Nemo hat nachhaltig alle Leute geschädigt. :D Ich hab mich bei den ersten Halfterfischen (die auf english "Moorish idol" heißen) auch schon gefreut, Khan zu sehen und in einem der Tunnel, in dem maßenweise Doktorfische geschwommen sind, hat ein Vater zu seinem Kind gesagt: Look! There's Dorie!"
Übrigens: derjenige, der für die Tiere zuständig war, hat nen guten Job bei den Möwen gemacht, die sind hier wirklich so schrecklich. Sobald man was zu Essen in der Hand hat kommen sie angeflogen und nicht harmlos, ruhig und leise, nein, die sind wahnsinnig dreist, wenn man nicht aufpasst, kommen sie im Tiefflug und schlagen einem das Essen aus der Hand - ist kein Scherz.
(Man hört sich ja fast schon immer "Meins! Meins!" krächzen ;) )

Naja, zurück zum Aquarium. War - wie gesagt - sehr schön und auch sehr informativ, nur auf das Schnabeltier hab ich umsonst eine gefühlte Ewigkeit gewartet. Das kam und kam nicht aus seinem Bau raus, vielleicht habe ich ja beim nächsten Besuch mehr Glück :)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Jonah Musical

So, mal olle Kamellen hier ;)
Als ich die Bilder für den letzten Eintrag rausgesucht habe, ist mir aufgefallen, dass ich gar nichts zum Jonah-Musical geschrieben habe...
Also jetzt hier sehr viel nachträglich noch was dazu, ist nämlich schon ein Monat her^^
Die year-5-Schüler in St. Paul's (der Schule von Richy und Maria) führen jedes Jahr ein Musical auf und da Richy year 5 ist, hat er diesmal also mitgespielt.
Da hier alles ganz furchtbar katholisch ist (es ist wirklich absolut übertrieben hier, die bekommen in der 5. Klasse Genesis immer noch als Wahrheit verkauft und Darwin war irgendso ein Vollidiot...Also alles kreationistisch) muss natürlich auch das Musicalthema immer einen religiösen Hintergrund haben, dieses Jahr war es - wie der Name schon vermuten lässt;) - die Geschichte von Jonah und dem Wal.
Meine Gasteltern und die Maria waren am Freitag Abend schon, da musste ich auf die Vicky aufpassen, weswegen ich mir dann eine Karte für Samstag Abend gekauft hab. Der Maria hats so gut gefallen, dass sie am Samstag nochmal mitwollte, also auch noch für die Maria eine Karte gekauft und dann haben wir uns also einen schönen Abend gemacht, ladies night out in klein, Foto von uns gibts ja schon im letzten Beitrag.

Das Musical selbst war wirklich gut gemacht, hat mir gut gefallen, die meisten Kinder konnten auch echt gut singen und die Musik war auch echt gut. Dieses ganze Musical wurde von einem lehrer aufgezogen, der hat auch die ganze Musik komponiert und getextet und eben jeden Donnerstag mit den Kindern geprobt.

Bei der Schlussrede ist man ntaürlich um gottesfürchtige Worte nicht rumgekommen und so hat der zuständige Lehrer, als ihm für seinen Einsatz gedankt wurde, nur gesagt, dass er froh ist, dass Gott ihm diese Idee gegeben und ihm dabei geholfen hat, das zu verwirklichen und noch vieles mehr.
Man hat nur immer den Eindruck, dass dieses ganze religiöse etwas aufgesetzt und nicht wirklich ehrlich ist...

Sonntag, 25. Oktober 2009

Alltag

So, anlässlich der drei Monate, die ich jetzt schon hier bin, mal ein Eintrag über meinen Alltag hier, auf Wunsch meiner Mama.
Zumindest hat sie gesagt, ich solle doch mal etwas über meinen täglichen Ablauf schreiben.
Hier nun also
a) Ein normaler Arbeitstag, wenn die Kinder Schule haben:
Emily quält sich gegen 06:35 aus dem Bett (ja, am Anfang, nach guten 2 Monaten gegen Mittag aufstehen war das quälen, mittlerweile bin ich schon länger umgestellt und es ist doch machbar;)), zieht sich nur schnell an und geht dann vor, um beim Tischdecken etc. zu helfen.
Wenn der Tisch gedeckt ist, mach ich der Maria schnell noch eine Frisur und dann gibts Frühstück. Man kann sich sogar an Schwarztee gewöhnen, wie ich festgestellt habe.
Achja, was das Trinken angeht: Saft gibt es in diesem Haus nicht. Zitat meines Gastvaters: Wenn wir Saft kaufen, dann trinken die Kinder den halt auch. Ich frage mich, was man denn sonst mit Saft machen sollte, aber gut. Hier gibts es nur Schwarztee und Wasser. Ich hab mir Saft gekauft bzw kaufe mir Saft, da das Wasser so nach Chlor schmeckt und ich irgendwas brauche, um das trinkbar zu machen. Aber man gewöhnt sich auch an chloriges Wasser.
Naja, ich war beim Frühstück. Nachdem gegessen wurde, geh ich mit der Vicky ins Bad, um ihr Zähne zu putzen und sie mal aufs Klo zu setzen. Mal klappt es, aber meistens eher nicht.
Geht dann also zurück in ihr Zimmer, neu wickeln und Schuluniform anziehen. Die Schuluniformen sind brutal hässlich, aber Vickys ist die hässlichste.
Sie hat dunkelblaue Stoffhosen, die eher so nach Daheim-Gammel-Hose aussehen, ein hellblaues Shirt und einen Pulli, der von Machart und Farbe genauso ist, wie die Hose. Dazu dann schwarze Schuhe zum Schnüren und fertig ist das Kind, das aussieht, als ob es in eine Anstalt gehen würde.
Wenn ich grad bei den Uniformen bin, beschreib ich mal eben noch die von Richy und Maria.
Maria trägt im Winter einen dunkelblauen Rock mit schwarzer Strumpfhose und ebenfalls schwarzen Schuhen zum Schnüren. Dazu ein grün-weiß-gestreiftes Hemd mit weißem vikorianischen Rundkragen und drüber einen dunkelblauen Pulli mit Schullogo. (Die Schulfarben von Richys und Marias Schule sind übrigen grün und blau, wie bestimmt kaum jemandem aufgefallen wäre.)
Marias Sommeruniform ist ein grün-weißes Kleid, das so schlecht geschnitten ist, dass es ihr von der Länge her fast schon zu kurz ist, aber an der Hüfte viel zu weit ist und komische Falten wirft. Dazu dann weiße Socken mit einem blauen und einem grünen Streifen. Und natürlich wieder die schwarzen Schuhe zum Schnüren.
Richys Winteruniform besteht aus einem grün-weißen Hemd mit spitzem Kragen, einer Krawatte in den Schulfarben samt Anstecknadel mit Schullogo, einer grauen Hose mit Bügelfalte, ebenfalls dem dunkelblauen Pulli mit Schullogo und braunen Socken, ebenfalls mit grünem und blauem Streifen. Und auch er hat natürlich schwarze Schuhe zum Schnüren.
Im Sommer verändert sich beim Richy nur die Hosenlänge, da ist sie dann knielang, aber sonst ist's das selbe.
Auch die Schultaschen sind alle gleich, dunkelblau mit Schullogo und riesig und wuchtig, vor allem dafür, dass im Grunde alle Bücher und so weiter in der Schule sind. Die Kinder nehmen eigentlich nur jeden Tag ihre Lunchbox mit und am Montag bringen sie die Hausaufgaben mit nach Hause, die sie am Freitag dann wieder in die Schule bringen. Der komplette Rest lagert in der Schule.
Die Haare müssen - sobald sie länger als schulterlang sind - zusammengebunden werden, Haargummis sind nur in grün und blau erlaubt, Ohrringe dürfen nur Stecker sein, nichts anderes. Ketten dürfen nur getragen werden, sofern es ein Kreuz ist und sonst ist jeglicher Schmuck verboten.
Gut, zurück zu meinem Tag. Nachdem die Vicky also in ihrer herrlichen Schuluniform gekleidet ist, mach ich ihr eine Frisur und warte dann, bis der Schulbus kommt, sie wird direkt von zu Hause abgeholt, immer so zwischen 07.40 Uhr und 08.00 Uhr.
Wenn die Vicky weg ist, räum ich den Tisch ab und erledige den Abwasch. Wenn ich in die Stadt fahren will mach ich das direkt im Anschluss, der Zug geht um 09.15 Uhr und ich bin dann um 10.30 Uhr an der Central Station, zurück muss ich gegen 14.15 Uhr, da die Vicky gegen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr vom Bus gebracht wird. Ich schau, dass ich den Zug bekomme, mit dem ich um 15:15 Uhr da bin, dann kann ich noch eben saugen, hier ist es dermaßen staubig, das kann man sich nicht vorstellen.
Ebenfalls eine Sysiphusarbeit ist waschen. Ich wasche ja für 4 Leute (die 3 Kinder und mich) und als kleines Beispiel: Am Freitag Abend war aus dem Wäschekorb alles gewaschen und heute morgen (also am Sonntag) schmeiß ich meine schmutzige Wäsche von Samstag rein und stelle zu meinem Entsetzen fest, dass das Ding schon wieder zu 3/4 voll ist. Binnen 1 Tag! Und das ist kein kleiner Korb. Wenn er voll ist, sind das etwa 3 Maschinen Wäsche.
Wenn die Vicky dann zu Hause ist, gehts wieder aufs Klo, dann was anderes anziehen und dann etwas essen. Bis ich die Vicky umgezogen hab, sind die anderen beiden auch schon da, die haben dann auch meistens Hunger. Gibt dann entweder gekochte Eier oder Weet-Bix (so Cornflakes als Riegel gepresst, quasi) oder Brot mit Cottage Cheese oder sowas eben.
Während die drei essen, spül ich die Lunchboxen aus und dann kommen oft die Eltern schon.
Ich spiel dann noch etwas mit der Vicky in ihrem Zimmer, sprich ich animiere sie vernünftigere Dinge zu machen, als die Türen ihres Schranks auf und zu zu machen, spielen tut sie dann am liebsten selbst. Entweder mit Lego oder sie hat mehrere so Stapeldinger, das mag sie ganz gerne. Ich sing ihr auch oft was vor, dann singt sie mit.
Nach dem Essen ist es dann noch meine Aufgabe, den Abwasch zu machen und wenn ich tagsüber nicht dazugekommen bin, mach ich danach noch die Wäsche fertig, also zusammenlegen und bügeln und so eben.

Und so kommen wir zu
b) ein normaler Arbeitstag, wenn Wochenende ist oder die Kinder Ferien haben:
Im Grunde genauso wie der andere auch, nur in stressiger, da der freie Nachmittag wegfällt ;)
In den Ferien habe ich dafür aber 3 statt 2 freie Tage die Woche und da die mit Dienstag, Donnerstag und Samstag recht günstig liegen, arbeite ich nur einmal 2 Tage direkt hintereinander, dann geht das schon.
Wenn Richy und Maria Freunde da haben oder bei Freunden sind, ist es eh halb so schlimm, da man sich dann nicht dreiteilen muss. Die beiden (bzw vor allem Maria) wollen nämlich, wenn sie Beschäftigung wollen, diese sofort und quängeln rum, wenn man morgens noch die Vicky fertig machen muss oder den Abwasch oder im besten Fall beides.

So, zum Abschluss mal noch ein paar Fotos, die dürfen auch bei so einem EIntrag nicht fehlen ;)


Vicky und ich irgendwann Anfang August
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Und noch einmal vor wenigen Tagen, sie hat noch das schicke Uniformhemd an.
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Eine lachende Vicky. Kann man selten fotographieren, obwohl sie viel lacht. Aber meistens ist sie so gebannt von der Kamera, dass sie ernst schaut, wenn sie eine sieht.
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Vicky und Maria
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Richy (noch in Uniform) bastelt sein Kostüm für die book-week. Wieso auch immer das book-week heißt, es ist nur an einem Tag, auf jeden Fall laufen da alle verkleidet rum.
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Maria und Richy in ihren book-week-Kostümen
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Maria und ich fertig fürs Jonah-Musical
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Last but not least Maria in Schuluniform:
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Donnerstag, 15. Oktober 2009

The three Sharons ;)

Vergesst the three sisters, die heißen jetzt the three Sharons ;)

Ich war letzte Woche Dienstag mit Karen in Katoomba. Karen ist eine Frau (ach, wirklich?) etwa im Alter meiner Mutter, die ich am Samstag zuvor im Zug kennengelernt hab und mit der ich super ausgekommen bin. Und da ich nur kurz in Katoomba war (nämlich an meinem allerersten Wochenende hier) und sie das ändern wollte, hat sie mich also am Dienstag kurzerhand in ihr Auto gepackt und los gings.

Oh, als ich zum Bahnhof gelaufen bin, wo wir uns getroffen haben, hab ich endlich mal einen der hunderte Kakadus vernünftig fotographieren können:

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Schon alleine die Fahrt war spaßig und sie hat mir schon vorher erzählt, dass ihre Freundinnen und sie sich untereinander oft Sharon nennen, obwohl niemand von ihnen eine Sharon kennt, sie wissen selbst nicht mehr, woher das kommt, aber deswegen wurden eben auch the three sisters kurzerhand in the three Sharons umbenannt.

Hier kann man sie übrigens erst ohne und dann mit mir bewundern:

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Dort am Echo Point haben wir übrigens auch zwei ältere Herren aus Deutschland getroffen - einer davon kommt aus Füssen und kennt meinen früheren Mathe- und Physiklehrer. Die Welt ist einfach so klein, wahnsinn.

Nachdem wir die Sharons lange genug bewundert haben, sind wir zur giant staircase gegangen, über die man zur ersten Sharon kommt (man könnte auch weiter runter gehen, aber wir hatten nur für 1 Stunde ein Parkticket gelöst, hier werden die - ohnehin schon teuren Tickets - nämlich teurer, je länger man bleibt...).
Die Treppe war wirklich reichlich steil, kann man auf dem Foto nicht so gut erkennen:

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Oh, und hier bin ich übrigens bei Sharon Nummer eins:

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Nachdem wir wieder beim Auto waren, sind wir noch direkt nach Katoomba reingefahren und Karen hat mich mit in ein kleines, total tolles und schnuckeliges Café genommen. Dort waren lauter kleine Holztische aus unbearbeitetem Holz, die Bedienungen dort sahen aus, als wären die letzten 100 Jahre spurlos an ihnen vorübergegangen, aber es war einfach so ein toller Flair und eine tolle Atmosphäre da, echt toll.
Und preislich war das voll gut. Ich hab ein total gutes Sandwich gegessen (das war kein so ein langes Sandwichbrot, sonder sah mehr aus wie eine etwas größere Semmel), das mit Chips serviert wurde. Wieso auch immer, Sandwich und Chips hätte ich nun nicht zusammengeschmissen, aber gut.
Karen hatte Nachos mit einer absolut tollen Soße, auch total viel und sehr gut. Für das plus Getränke (einen Apfelsaft und einen Kaffee) haben wir (bzw. hat Karen, da sie mich eingeladen hat) knapp über 20 Dollar gezahlt, also um die 12 Euro.

Danach sind wir wieder Richtung Blaxland gefahren, Karen hat mich noch eingeladen, mit zu ihr zu kommen, bzw. mit zu ihrer Schwester, da sie zurzeit mit bei ihr wohnt und da bin ich doch glatt mit.

Dort wurde ich total herzlich aufgenommen, viel geredet, war sehr lusitg. Ich wurde "gezwungen" Vegemite zu probieren und sie haben Fotos von mir mit Vegemite in der Hand gemacht ("Make a yuck face! Or a doubting one. Or both!") und das wurde daraus:

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Vegemite schmeckt wie Maggi. Nur würde ich nie auf die Idee kommen, Maggi aufn Brot zu schmieren und wenn man mehr als nur einen Hauch nimmt, wirds glaub ich eklig.

Achja, ich wurde auch noch mehr australisiert ;)
Hut, Bumerang, Vegemite.

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Irgendwie verging die Zeit wie im Flug und ich musste dann schon wieder los, das Abendessen hat gerufen ;)
Aber was ich noch bekommen hab:
Ein absolut cooles Rad für die ganze Zeit, in der ich hier bin. Geliehen, einfach so. Karen meinte, sie nimmt es so selten, eigentlich nie, ich kanns haben. Sautoll, vor allem, da das Rad einfach nur stylisch ist :)

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Hier muss man übrigens mit Helm fahren, andernfalls drohen Strafen bis zu 100 Dollar, ich nehme meinen Reithelm, was bestimmt sehr lustig aussieht :D