Freitag, 19. März 2010

Finally: eine Neuseelandzusammenfassung!

Hallo ihr Lieben!

So, zwar sehr verspätet, aber ich wollte gerne einen kompletten Reisebericht schreiben und während der Simon dawar, war irgendwie nie Zeit und danach war das Internet kaputt bzw. auch als es wieder ging wollte es an meinem Laptop nicht, dank dem Markus geht es jetzt aber wieder, yippieh!
So, also jetzt eine (mehr oder minder) kurze Neuseelandzusammenfassung.

Tag 1: Christchurch

Nach einer kurzen Nacht (4.45 war Aufstehen angesagt) ging es mit dem Zug zum International Airport und los gings. Der Flug war okay, als wir dann das Fjordland von oben schon aus dem Flugzeug gesehen haben, fanden wir es schon beeindruckend.


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Als wir auf unser Gepäck gewartet haben, hatten wir ganz plötzlich einen Hund neben uns stehen und prompt kam auch schon die Hundeführerin – Simon musste bitte seinen Rucksack aufmachen, checken, dass da auch kein Obst drin ist. Naja, wir waren mit dem Rucksack einkaufen, da war also Obst drin, ist jetzt aber nicht mehr, dürfen weiter auf unser Gepäck warten, die Dame vom Zoll wird währenddessen von ihrem Hund, der wieder irgendwo Obst wittert, quer übers Gepäckband gezerrt – ein lustiger Anblick, man weiß nicht, wer von beiden da eher das Sagen hat ;)

Irgendwann (nach unzähligen weiteren Checks) durften wir dann tatsächlich aus dem Sicherheits- und Zollbereich raus und sind mit einem Shuttle in die Innenstadt gefahren und zu unserem Hostel gelaufen (wir hatten den gebuchten 4-bed-dorm für uns, juhu), ich bin (doch sehr schnell eingeschlafen, da ich totmüde war, Simon war noch fitter...


Tag 2&3: Auf nach Queenstown

Heute ist nicht viel passiert, wir sind mal wieder früh aufgestanden, da wir um 8.10 Uhr an der Bushaltestelle unserer gebuchten Bustour sein mussten. Doch was wäre so eine Reise ohne etwas Adrenalinschub, für den ich gesorgt habe. Ich hab es doch tatsächlich geschafft, meinen Trolley neben der Rezeption stehen zu lassen. Das Problem an der Sache: zwischen zehn Uhr abends undacht Uhr morgens ist die Rezeption unbesetzt. Und 8 ist theoretisch zu spät für uns. Ich stand da, hab an die Tür gehämmert (Simon hatte teilweise Angst, dass die Alarmanlage bestimmt gleich losgeht) und hab reingerufen, dass doch bitte jemand aufmachen soll. Einmal ist jemand einen Gang entlanggelaufen, hat uns eigentlich auch sehen müssen, ist aber nicht hergekommen...

Zu unserem Glück kam die, die an der Rezeption arbeitet eher und konnte uns aufsperren – im Nachhinein wäre 8 Uhr auch kein Problem gewesen, der Weg war bei weitem nicht so lang, wie wir geschätzt haben.

Sonst ist nicht mehr viel passiert, wir sind eben nach Queenstown gefahren.

Einige Bilder von unterwegs:

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Letzlich angekommen haben wir uns erst auf Hostelsuche begeben und sind im Nomads gelandet, haben jedoch beschlossen für die 2. Nacht definitiv was anderes zu suchen und haben das bummeln durch Queenstown also mit der Suche verbunden und ein schönes Thomas Hotel gefunden (waren in Christchurch auch schon im Thomas Hotel) – schönere Lage, persönlicherere Atmosphäre und noch dazu billiger, haben wir uns gleich für die nächste Nacht ein 5-share-dorm gebucht.

Bilder aus Queenstown:


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;)

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Den Abend haben wir dann noch an einem kleinen Flüsschen sehr beschaulich verbracht und waren dann doch eher früh im Bett.

Am nächsten Tag sind wir dann also erstmal umgezogen und zu unserer Freude hatten wir den dorm für uns alleine!

Sind dann erstmal auf in ein Café um die Ecke (hauptsächlich wegen dem kostenlosen Internet dort...) und anschließend haben wir dann eine Fahrt auf dem See (3 Stunden) mitgemacht, war echt schön. :) Nur leider haben wir uns ohne es zu merken einen Mördersonnenbrand an den Armen zugezogen.

Noch einige Bilder von der Cruise:


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Kapitän Emily


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Kapitän Simon

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Kalt!

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Am Nachmittag sind wir in den Botanic Garden (bei uns würde sowas „Park“ heißen) und haben eine Entenfamilie gefunden, von der ich erstmal nicht mehr loszueisen war, die Küken waren aber auch zu süß ;)


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Parkgestaltung:
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Abends haben wir uns an den See gesetzt, vor eine Bar mit Livemusik und die Musik und die Atmosphäre genossen und sind nur widerwillig recht früh schlafen gegangen, weil es am nächsten Morgen für uns schon früh losging.


Tag 4: Milford Sound, Te Anau, Glowworm Caves

Dazu konnte ich in Neuseeland ja schon was schreiben, muss ich euch ja nicht doppelt erzählen, war toll und die YHA in Te Anau mit eines der besten Hostels in dem wir waren!

Nur noch einige Bilder von der Fahrt zum Milford Sound und der Milford Sound Cruise:

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Tag 5: Zurück nach Queenstown

Wir wurden erst gegen später Nachmittag vom Bus in Te Anau abgeholt, haben also nach dem auschecken unser Gepäck in der YHA gelassen und sind zum Lake Te Anau gegangen. Dort haben wir erstmal angefangen Postkarten zu schreiben und sind dann noch etwas am See entlanggewandert, bis uns etwas Regen überrascht hat und wir uns schnell in ein Café geflüchet haben.

Am See:


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Ich hab mich bestimmt 30 Minuten lang mit mir selbst gestritten, ob ich mir jetzt einen Pulli kaufe oder nicht, am Ende hab ichs getan und ich bin doch froh, weil das Geld hat im Endeffekt locker gereicht (das war meine einzige Sorge) und er ist schöön :)

Wir sind dann wie gesagt gegen später Nachmittag wieder abgeholt worden und waren dann abends wieder in Queenstown, wo wir nochmal die Atmosphäre und alles am See genoßen haben.


Tag 6&7: Franz Josef

Auf dem Weg dorthin hatten wir einen echt netten Busfahrer, dieser hat auch angeboten, er könne für alle die wollen versuchen, Gletschertouren zu organisieren und so hat er tatsächlich die letzten beiden Plätze einer Halbtagestour für den nächsten Tag für Simon und mich bekommen, sehr praktisch :)

Bilder von der Fahrt:

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Shake hands

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Damit auch jeder weiß, wo er hingehört (Toilettentürbeschriftung bei einer Raststätte):
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In Franz Josef hat er auch jeden zu seinem Hostel gebracht, war sehr toll. Unser Hostel war soweit ganz gut und es gab dort das erste Mal Free Internet. Zwar nur an den zwei hosteleigenen PCs (dementsprechend lang war die Schlange jedes Mal), aber hey! In den anderen Hostels hats meistens 1 Dollar/10 Minuten gekostet, was schon recht abartig teuer ist, eigentlich.

Am Abend kam dann nur der große Schock: ich hab mein Handy im Bus vergessen, in dieser Netztasche am Sitz.

Also sofort zur nächsten Telefonzelle und in der Zentrale des Unternehmens angerufen. Leider ist das nur ein Callcenter, die eben für dieses Unternehmen arbeiten, mit dem Busfahrer können sie keinen Kontakt aufnehmen, wenn der schon Feierabend hat, alles was sie für mich tun konnten, war sich die Beschreibung des Handys geben lassen und mir viel Glück wünschen, wobei es eher so klang, als würde ich das Handy nie wieder sehen. Ich war also dementsprechend „gut“ drauf an diesem Abend, sauer auf mich und recht fertig.

Am nächsten Morgen bin ich extra früh aufgestanden, um den Bus, der nach Nelson fährt abzupassen, da ich mir erhofft habe, dass es im besten Fall der selbe Bus oder Fahrer ist und wenn nicht, er eine Idee haben könnte, wo der Fahrer das Handy abgegeben haben könnte.

War nicht der selbe Bus, auch nicht der selbe Fahrer, ich wurde nur recht blöd angepampt, dass er das ja nicht wissen kann und auf meine Frage, wo er ein Handy abgeben würde, sollte er eins finden, verwies er mich zur YHA. Aber auch dort war nichts.

Dementsprechend deprimiert bin ich also wieder ins Hostel und dort haben wir dann nur schnell gefrühstückt, bevor es zur Gletschertour ging. Wir haben erstmal das ganze Equipement bekommen (Wollsocken, Schuhe, Steigeisen, Überhose, Regenjacke) und dann gings los. Erst mit dem Bus bis zum Startpunkt gefahren, zum Gletscher gelaufen, dort wurden wir dann auf 3 Gruppen aufgeteilt und los gings.

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Gletscher von unten.

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Unser Guide zu diesem Schild: Oh, and don't dance under the rocks!


War echt faszinierend, grade weil die Nachbargipgfel komplett grün waren. Irgendwie surreal auf Eis rumzuklettern, wenn wenige hundert Meter Luftlinie weiter Lianen an den Bäumen hängen...


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An unserem Endpunkt angekommen, durften wir alle mal Fotos mit der Hacke des Tourguides machen und haben Gletscherschmelzwasser getrunken, boar, das war vielleicht kalt. So kalt, dass ich im ersten Moment Kopfschmerzen bekommen hab, diese Art Schmerz, die man eben von kaltem Wasser bekommt.


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Nach dieser Pause ging es dann auch schon wieder zurück ins Tal, und wer war natürlich die einzige der Gruppe, die gestolpert und hingefallen ist? Ich! Jawoll. Zu meiner Verteidigung: Das war schon auf dem Geröll ganz unten am Ende vom Gletscher, auf dem es mit den Steigeisen recht schwierig zu laufen ist.

Fazit: Es war zwar echt teuer, ich war am Anfang auch dagegen (auch weil ich Angst hatte, das Gruppentempo eventuell nicht halten zu können, so die Bergsteigerin bin ich ja dann doch nicht), aber es hat mir echt gut gefallen, war wirklich wie eine Eis-Zauber-Wunder-Welt mit den ganzen bläulich schimmernden Gletscherspalten und allem. Und das Gruppentempo... war sehr sehr einfach zu halten.

Nachdem wir wieder alle Sachen abgegeben haben, wollten wir wieder zum Hostel zurückgehen, wurden aber auf dem Weg aufgehalten, da wir an einem Restaurant vorbeigelaufen sind, in dem grad 3 Mädls eine Riesenportion Pommes gegessen haben und wir dann prompt auch Lust auf welche bekamen, was mein Glück sein sollte.

Denn als wir da so dasaßen und die Pommes gegessen haben, parkt plötzlich an der andere Straßenseite ein Bus von unserem Busunternehmen!

Und wer steigt aus? Kein geringerer als unser gestriger Busfahrer. Ich bin sofort über die Straße gehetzt und was war? Er hatte meine Handy! Das war dann quasi das perfekte Ende für die schöne Gletschertour. So viel Dusel muss man auch erstmal haben...

Den Nachmittag haben wir dann noch mit einem Spaziergang zu einem kleinen Fluss verbracht, wobei wir uns den Weg zu dem Fluss erstmal suchen mussten (und ich musste vom Simon immer neu motiviert werden, weiterzulaufen, weil ich eigentlich schon gar keine Lust mehr hatte, noch was zu tun, da ich vom Vormittag schon recht geschafft war, kräftemäßig).


Tag 8: Greymouth

In der Früh ging es dann los nach Greymouth. Unterwegs haben wir Station in einem etwas ... anderen Rasthaus gemacht. Das war deren Essenstafel:


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Roadkill Sandwiches, na lecker^^

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Oder doch lieber nur Roadkill Possum?

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Ja, genau...

Wir haben uns dann doch mit Pancakes zufrieden gegeben. Ich war zudem noch damit beschäftigt, einen der beiden Hirsche im Gehege zu streicheln;)

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Dort angekommen war die Freude groß: wir durften erstmal eine doch eher lange Strecke zu unserem Hostel laufen. Vor allem für den Simon mit einem Rucksack hinten und einem vorne war es eher beschwerlich, ich hatte ja nur einen Tagesrucksack und den Rest im Trolley, da ist das durchaus machbar.

Auf dem Weg zum Hostel haben wir gleich mal sehen können, was in Greymouth so los ist: nichts. Wenn dort nicht der Bahnhof für die transalpine Eisenbahn nach Christchurch wäre, dann würde da gar niemand hinkommen...

Beim Hostel, das auch sehr schön war, haben wir dann begeistert festgestellt, dass die dort auch ein Spa haben, aber zeitlich haben wir es nicht geschafft, das auch zu nutzen.

Was wir dafür direkt genutzt haben, waren die Badewannen. Der Hinweis, dass das heiße Wasser richtig heiß ist, da sie mit Kohle heizen, war sehr gut. Das heiße Wasser war kochend heiß.

Nach dem Bad gab es einen kleinen Snack (Cracker mit Käse, Tomate, Gurken, Salz und Pfeffer) und danach haben wir uns nochmal kurz hingelegt, bevor wir (nach den üblichen Billigspaghetti mit Fertigtomatensoße...) zum Strand aufgebrochen sind, da der Sonnenuntergang dort herrlich sein soll.

Der Strand wäre direkt eigentlich gar nicht so weit weg, aber man muss erstmal um eine Bucht drumrumlaufen, weswegen man also erst ewig lang in die eine Richtung marschiert, und dann auf der anderen Seite alles wieder zurück, ein Königreich für eine Brücke!

Am Strand selbst war es dann ganz schön, Simon war auch schwimmen, ich bin allerdings wegen dem Wind nur mit den Füßen rein, hab allerdings einmal eine höhere Welle übersehen, mit dem Ergebnis, dass meine Jeans bis zu den Knien nass war...

Der Sonnenuntergang war wirklich ganz schön, leider waren auch einige Wolken da, ohne die wäre es bestimmt noch schöner gewesen.


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Im Hostel haben wir erst noch Film geschaut, bevor wir dann ins Zimmer sind und dort noch eine Weile mit unserer Zimmergenossin, einer Schweizerin, geratscht haben.

Sie hat für den nächsten Tag noch das einzige vor, was man in Greymouth wirklich machen kann: eine Brauereiführung...

Um die Zeit am nächsten Morgen in Nelson totzuschlagen bis der Bus kommt, haben wir ein lustiges Fotoshooting bei alten Bahnwaggons gemacht ;)


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Top!

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Alles in allem waren wir also echt froh, nur eine Nacht da Station gemacht zu haben, im Grunde ist Greymouth ein hässliches Dorf mit einem Bahnhof für die transalp-Bahn...


Tag 9&10: Nelson

Am nächsten Tag haben wir Greymouth also hinter uns gelassen und sind nach Nelson weitergefahren. Der Busfahrer war … komisch, wenn man es nett ausdrückt.

Er hat sich die ganze Busfahrt über mit einem englischen Ehepaar unterhalten, das auf der Türseite in der 1. Reihe gesessen ist. Da wir auf Fahrerseite in der 1. Reihe waren, konnten wir also alles super mitverfolgen. Dieser Busfahrer war also, wenn er nicht gerade Busfahrer war, Wissenschaftler und zwar logischerweise hochprofessionell und arbeitet mit anderen „Wissenschaftlern“ zusammen und so weiter.

Die erste Theorie, die er von sich gegeben hat war: auf dem Mond leben oder lebten Menschen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Menschen. Er behauptet also nicht, dass da generell Leben existieren würde (was ja an sich schon absurd ist), nein, es sind Menschen.

Und so ging das die ganze Busfahrt. Er erzählt irgendeinen Blödsinn und die Engländer finden es klasse. Mir ist das ja schon sehr bald auf den Keks gegangen, aber weghören ging ja schlecht. Also das beste draus gemacht und sich darüber amüsiert.

Auf dem Weg nach Nelson haben wir auch bei den Pancake Rocks Station gemacht.


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Wer erkennt die, die sich da verstecken?


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Diese Leute verstecken sich da!

Ich war dann also froh, als wir endlich in Nelson waren und ich das dumme Geschwafel nicht mehr ertragen musste.

Wir wurden praktischerweise von unserem Hostel mit einem Shuttlebus abgeholt und das Hostel selbst war dann echt toll. Wir haben zur Begrüßung ein Pack laundry powder bekommen, was wir zwar nicht explizit gebraucht haben, aber über das sich jeder, der normalerweise dafür zahlen muss, echt freut. Zudem gabs eine Packung Fertignudeln. Und das Hostel dort hat einen Spa, einen 12-Meter-Pool, free breakfast und free wifi!

Wir sind erst gegen Abend da gewesen, also haben wir uns erstmal in den Pool gestürzt, bevor es danach Abendessen gab. Den restlichen Abend haben wir erst noch ein bisschen draußen sitzend und dann fernsehschauend verbracht ;)


Am nächsten Tag wollten wir eigentlich wandern gehen, aber da hat uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben uns also am Vormittag um Hostels in Kaikoura und dolphin swimming gekümmert, nachmittags hat es dann aufgeklart und wir konnten immerhin noch zum Strand laufen!Auf dem Rückweg haben wir sogar zwei Rochen im Wasser gesehen.


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So schön wie versprochen und erhofft war Nelson im Grunde dann auch nicht, aber immerhin besser als Greymouth, was aber auch keine sonderliche Leistung ist, eine hässlichere Stadt hab ich selten gesehen.


Tag 11&12: Kaikoura

Am nächsten Tag ging es dann von Nelson nach Kaikoura, unserer letzten Station vor der Rückfahrt nach Christchurch und dem Rückflug nach Sydney.

Da es von Nelson nach Kaikoura quasi nur ein Katzensprung ist, waren wir schon gegen früher Nachmittag da und sind gleich mal zum Hostel gelaufen, was sich als das beste, in dem wir in Neuseeland waren, heraustellen sollte!

Doch um dorthinzukommen mussten wir (sehr zu unserer Freude^^) erstmal eine kleine Anhöhe hoch, die zwar nicht lang, aber steil war.

Im Hostel gab es dann erstmal ein kleines Problem: Ich habe die Mails mit der Hostelleitung geschrieben und immer nur von „2adults“ gesprochen und sie sind wohl automatisch davon ausgegangen, dass dann zwei Mädls kommen und haben uns in einen female-only-share gebucht. Hmm, blöd gelaufen, sonst war das Hostel voll... Ich sah uns ja schon auf der Suche nach einem anderen Hostel durch Kaikoura laufen, doch die anderen 3 Mädls im Zimmer hatten nichts gegen den Simon einzuwenden und so konnten wir also bleiben, mussten nur am nächsten Morgen ins Nachbarzimmer umziehen, aber das ist ja kein Problem.

Nachdem das also geklärt war und wir das Zimmer bezogen hatten, sind wir nach Kaikoura runter, um uns was fürs Mittagessen zu suchen. Gefunden haben wir fish'n'chips, die dann am Strand (unter Möwenbelagerung) gegessen wurden. Danach haben wir uns noch ein wenig in Kaikoura umgeschaut und an einer Bar einen Anschlag für eine Liveband am Abend gefunden, woraufhin wir beschlossen haben, dass wir dann wohl dort den Abend verbringen werden.

Und so sind wir also nach dem Abendessen dort hingelaufen, doch irgendwie war da nichts mit Liveband... Wir waren sogar schon 30 Minuten später als der eigentliche Beginn da, doch es war noch nichtmal eine Bühne aufgebaut und recht viele Leute warens auch nicht.

Also haben wir uns ein Eis geholt und sind noch etwas zum Strand geschlendert und dann wieder zurück ins Hostel gelaufen. Satz mit X...


Am nächsten Tag sind wir dann gleich nach dem Frühstück aufgebrochen, da wir eine Wanderung zu einer Halbinsel vorhatten, bei der eine Seerobbenkolonie ist.

Schon auf dem Weg haben wir eine einzelne Robbe auf einer Stufe gesehen, die lag dann also etwa 30 Zentimeter von uns weg!

Auf der Halbinsel selbst haben wir dann einen schönen Platz gefunden und uns da hingesetzt, Cracker als Mittagessen vertilgt und den Robben lange zugeschaut, war sehr toll!

Über den Cliffwalk ging es dann wieder zurück, nur leider wollten nach der Hälfte des cliffwalks meine Kräfte nicht mehr so wie ich und ich hatte allgemein nicht mehr viel Lust, noch weiterzulaufen. Aber da stehenbleiben ja keine Option war hab ich mich nach ner Weile nochmal aufgerafft und die Babykatze, die wir dann noch gesehen haben, hat ihr übriges getan, meine Motivation wieder wachsen zu lassen und so haben wir dann ingesamt durch das viele und lange Robben zuschauen aus einer Halbtageswanderung eine Ganztageswanderung gemacht.


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beide: Clifftop-walk

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Motivationskatze

Am Abend haben wir (nach Abendessen und einer ausgedehnten Spaeinheit) dann noch mit 3 anderen Deutschen Karten gespielt, 31 hieß das Spiel, müssen wir uns merken, war echt ganz gut und sind dann schon gegen zehn oder halb elf ins Bett, weil wir ja am nächsten Tag richtig früh aufstehen mussten...


Tag 13: Dolphin swimming & Fahrt nach Christchurch

Zum Dolphin swimming hab ich ja schon einen ausführlichen Eintrag geschrieben, deswegen nur Fotos:

Beim Schwimmen mit den Delfinen:

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Kunststücken zuschauen:


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Nachdem wir wieder in Kaikoura waren, mussten wir unser Zimmer räumen, durften allerdings schon noch im Hostel bleiben und haben uns deswegen erstmal zum Schlaf nachholen auf die Eckbank im Essensraum gelegt. Da das Hostel nur sehr klein und wirklich sehr familiär war, war das kein Problem, da ohnehin niemand da war, der Bank oder Tisch gebraucht hätte.

Danach sind wir nochmal nach Kaikoura, um nach Mitbringsel und Souvenirs zu schauen, ich hab jetzt Kiwiohrringe ;)

Gegen 3 hat uns dann der Bus in Richtung Christchurch abgeholt, wo wir dann auch gegen früher Abend angekommen sind und wieder zum selben Hostel wie am ersten Tag gegangen sind.

Zu unserer Freude war unser share-dorm diesmal ein 2-bed-share, perfekt also!

Zu Abend gab es diesmal keine Nudeln mit Fertigsoße sondern Burger King, also wir haben uns doch erstaunlich vielseitig und gesund ernährt …


Tag 14: Rückflug

Ja, hierzu bleibt nicht viel zu erzählen, außer dass der Flughafen in Christchurch quasi nichts hat. Im Abflugbereich gibt es quasi ein nennenswertes Café und das wars.

Oh und man muss 25 Dollar Ausreisegebühr zahlen^^ Die Neuseeländer machen es sich mit der Aufbesserung der Staatskasse recht einfach...


Fazit: Neuseeland ist wunderschön, ich war und bin sehr froh, dass wir doch dorthingeflogen sind, auch wenn es nicht gerade billig war. Aber es war auf jeden Fall jeden Cent wert!

Montag, 1. Februar 2010

dolphin swimming

So, hierzu kann ich euch jetzt auch nochmal kurz was erzählen.

Ich glaub ich hab schonmal erzählt, dass der Simon und ich das vorhatten und am 28.1. war's dann auch so weit. Der Wecker klingelte gnadenlos um 4.45, ein schnelles Frühstück und dann gings zum Dolphin Encounter, wo um 5.30 Uhr Treffpunkt war.
Dort haben wir dann unseren Neoprenanzug, die Schnorchelausrüstung (für mich gabs eine Taucherbrille mit Sehstärke, ich wusste bis dato noch nichtmal, dass es sowas gibt...) und die Flossen. Nach dem Umziehen (ich glaub ich weiß jetzt, wie sich eine Wurst fühlt^^) gabs dann noch ein kurzes Video, in dem alles erklärt wurde und dann gings mit dem Bus 5 Minuten zur Southern Bay von Kaikoura und dort wurde unsere 30-Mann-Gruppe in zwei 15er-Gruppen aufgeteilt und los gings.

Da die Delfine absolut wild sind und auch nicht gefüttert werden muss man sie also erst suchen. Der skipper weiß ungefähr, wo sie stecken und ab da muss man sich dann auf die Augen verlassen, aber da die eh immer springen und dementsprechend das Wasser aufwühlen und in großen gruppen (bis zu 100 Tieren) unterwegs sind, sind sie hart zu verfehlen (edit: es heißt schwer, nicht hart -.-das kommt dabei raus, wenn einem der Kopf "hard to miss" sagt).

Sobald wir dann nah genug dran waren und das Horn getutet hat (als Zeichen, dass die Rotoren aus sind uns es also gefahrlos ist, das Wasser vom Boot aus zu betreten) konnten wir Schwimmer ins Wasser und zu den Delfinen schwimmen.
Da es absolut wilde Delfine sind, die also auch nicht auf Menschen trainiert sind, muss man sich also irgendwie interessant machen. Am besten klappt das mit komischen Tut-Pfeif-Sing-Geräuschen durch die Schnorchel (ich kam mir vor wie Dorie...), tauchen, zu zirkeln (ich bin zweimal mit nem Delfin um die Wette im Kreis geschwommen und was soll ich sagen, der Delfin hat gewonnen ;) ) und allgemein "dolphin-like" zu sein. Also möglichst mit den Armen am Körper schwimmen und so.
Aber ich war sehr fasziniert, wie nah die rankommen, waren schon alle sehr neugierig und wenn man einmal den Augenkontakt hatte, dann sind die auch recht gut dageblieben.

Nach etwa 5 Minuten war die Gruppe dann aber wieder zu weit weg, um sie noch mit schwimmenderweise zu erreichen, also kam wieder das Horn als Signal: alle zurück aufs Schiff. Dann gings wieder per Boot zu den Delfinen, bevor wir erneut ins Wasser durften. Insgesamt haben wir 5 Schwimmgänge bekommen, alle so etwa 5-6 Minuten (meine Schätzung, ich hatte ja keine Uhr), also hatten wir etwa 30 Minuten mit den Delfinen, aber es war jedes Mal aufs Neue einfach beeindruckend und faszinierend. Wirklich eine wunderbare Erfahrung, ich bin sehr froh, dass wir das gemacht haben :)

Also wir mit den Schwimmdurchgängen fertig waren, gabs erstmal mit Hilfe so kleiner Schläuche eine heiße Dusche auf dem Schiff, dann abtrocknen, umziehen und den Delfinen noch eine Weile bei ihren Sprüngen und sonstigen akrobatischen und schwimmerischen Aktivitäten zuschauen, dabei kostenlose heiße Schokolade trinken und dann gings leider schon wieder zurück.

Fotos kommen übrigens demnächst zusammen mit nochmal einer Kurzzusammenfassung unserer kompletten Reise.

Jetzt bin ich wieder im Alltag, aber morgen in einer Woche gehts nach Melbourne :)

Donnerstag, 21. Januar 2010

Milford Sound und Glowworm Caves

So. Wieder Neues aus Neuseeland. Wahrscheinlich mit Tippfehlern, da man auf dieser Tastatur nur noch ca. 25% der Tasten erkennt und das ganze dann noch in anderer Anordnung ist besonders witzig ;)

Simon und ich waren also im Milford Sound, das war total klasse. Auf der fahrt dahin haben wir viele Stops zum Gegend anschauen und fotographieren gemacht, da folgen auch noch einige Fotos in einem der naechsten Eintraege.
In Milford Sound angekommen hat unsere Cruise auch gleich angefangen und war wirklich klasse. Wir haben viele Robben gesehen, auch einige Junge. Auf einem Felsen lagen total viele und unser Kapitaen konnte bis auf 1 Meter nah rannavigieren, total faszinierend. Und den Robben war das piepegal, dass da so ein Schiff rumroert... War total gut, so nah sieht man die nichtmal im Zoo und dann noch dazu in freier Wildbahn - schon faszinierend.

Aber unser Kapitaen hatte ohnehin Spass daran, so nah an irgendwas ranzunavigieren wie moeglich - einmal ist er direkt unter einen Wasserfall gefahren, mit dem Ergebnis, dass es im Schiff drinnen ploetzlich sehr voll war, da jeder Unterschlupf gesucht hat - von einigen Verrueckten abgesehen.
Aber toll war es auf jeden Fall, das Fjordland ist sehr, sehr abwechslungsreich. In der einen Minute faehrt man an Gletschern vorbei, in der anderen steht man wieder in urwaldaehnlicher Umgebung, total krass.

Nach dem Milford Sound sind wir dann fuer eine Nacht in Te Anau geblieben und haben am Abend noch eine Tour zu den uns empfohlenen Glowworm Caves gemacht. Da sind wir mit einem schnellen Kleinschiff zu einer Insel auf dem Lake Te Anau gefahren (die Neuseelaender kennen den Begriff "kleiner See" glaub ich nicht - wir sind heute auch an einem vorbeigefahren, der 50 km lang ist. Ein See, der die Strecke Weilheim-Muenchen fast ausfuellen wuerde. Und so sind hier alle Seen...) und dann sind wir da in 4 Kleingruppen unterteilt worden. Simon und ich sind mit der letzten mitgegangen und dann geht man erst zu Fuss in eine Grotte rein, alleine das war schon krass genug und dann "faehrt"man in einem kleinen Boot durch die Grotte bis man zu diesen Gluehwuermchen kommt. Also, das sind keine Gluehwuermchen wir man sie kennt, bzw. das, was man sich unter einem Gluehwuermchen vorstellt, das sind Larven von Insekten, die klebrige Faeden spinnen und dann leuchten, um Insekten anzulocken, die sie dann fressen koennen.
Aber es sah total genial aus. Und jeder war absolut still und alles Licht war aus, man ist da durchgeglitten, hat nur das Wasser glucksen gehoert, die Wuermchen leuchten gesehen und sonst absolute Stille und absolute Dunkelheit. Es war wirklich toll und faszinierend, ich haette es nie fuer moeglich gehalten. Ich fands ja auch erst ein bisschen doof, dass wir Geld dafuer ausgeben, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass das so toll sein soll, aber das war es wirklich.

Und jetzt sind wir grd in Franz Josef in einem Hostel mit Free Internet ;) Morgen geht es auf Gletschertour, mal sehen, wie das wird. ich waermeverwoehnte Person erfrier wahrscheinlich ;)
Aber das Equipment wird komplett zur Verfuegung gestellt - Schuhe, Steigeisen, Winterjacke, Hose, Handschuhe und so. Wir machen nur eine Halbtagestour, die Ganztagestouren haben utopische Preise, aber da kommt man schon gut bis ans Eis. Unguided kommt man halt nichtmal nennenswert an den Gletscher dran, ist halt verboten, weil es einfach zu gefaehrlich ist.
Aber da bin ich schonmal gespannt, wir haben die letzten beiden Plaetze bekommen, unser Busfahrer hat uns das organisiert, sehr gut :)

So, bis zum naechsten Eintrag ueber Gleschtererfahrungen!

Montag, 18. Januar 2010

Im Kiwiland ;)

Hallihallo!

Simon und ich sind gut in Neuseeland angekommen, ich hab meinen ersten Flug im Billigflieger überlebt... War schon irgendwie ... anders. Nur 3 Crewleute, 5 mit den 2 Piloten, die Sicherheitsanweisungen wurden von denen vorgezeigt, also kein Bildschirm, sondern quasi live und Essen gabs nur gegen Geld. Zudem war die Maschine die kleinste in der ich jemals saß^^
Naja, angekommen sind wir und das ist ja das wichtigste.
In Christchurch bin ich dann halb erfroren, es hat genieselt, war windig und kalt. Aber unser Hostel war echt schön und die Hostelkatze sehr süß.

Simon darf den Blog weiterschreiben:
Hallo erstmal! Also ich fands garnicht so kalt (gut ähm in Deutschland wars ja nochmal kälter).
Unser Hotelzimmer hatten wir für uns obwohl es n Multishare war. Gut! Am Morgen gings dann früh raus um mit dem Bus nach Queenstown zu fahren. Erste Hürde: Emily lässt ihr Gepäck im Hostel an der Rezeption stehen und wir stehen VOR der Tür und gucken blöd aus der Wäsche weil wir den Schlüssel an der herrenlosen Rezeption abgegeben haben und jetzt quasi ca. 3 meter und eine dicke Glasscheibe an unserem Weiterkommen trennen. Und der Bus wartet nicht! Erster Gedanke: "Na Toll!" Glücklicherweise wird man zudem noch von Leuten drinnen ignoriert obwohl Emily mit einer Lautstärke "durch" die Scheibe gebrüllt hat und dagegen gehauen hat dass ich dachte: Oo gleich geht die Alarmanlage los, noch ein Schlag! *Augen zusammenkneif*. Glück im Unglück: 10 Minuten später ist dann doch jemand gekommen für die Rezeption. *Schweiß abwisch*.

Emilys turn again:

Ja, das war die peinliche Episode unserer Reise...
Wir sind dann gut am Busterminal angekommen, waren ja auch nur 10 Minuten zum Laufen. Während der Fahrt wurde uns vom Busfahrer allerlei informatives zu Gegend, Leute und allem möglichen anderen gesagt, an dem wir so vorbeifuhren. War sehr interessant.
Und die Landschaft ist wirklich absolut toll und atemberaubend. Und man konnte sich ungefähr jeden Hügel als möglichen HdR-Drehort vorstellen ;)
In Queenstown angekommen hatten wir dann erst das Problem, dass wir noch kein Hostel hatten. Die ersten beiden, bei denen wir waren, waren schon voll, also sind wir einfach zum größten - dem Nomads - gegangen. Da waren auch noch zwei Betten in einem Multishare frei - diesmal hatten wir nicht so viel Glück, alle 10 Betten waren belegt... Aber das Hostel war so doch ganz schön, halt wesentlich größer als das erste und nicht so "privat" und schnuckelig. Weswegen wir uns am Nachmittag auch auf die Suche nach demselben Hostel (wie in Christchurch) in Queenstown gemacht haben. Also, die haben eins in Christchurch und 2 in Queenstown.
Haben wir dann auch gefunden und uns für die nächste - die heutige - Nacht da eingebucht. Ist nicht ganz so modern, aber uns gefällts da besser. Und wir haben das 5-bed-multishare (bis jetzt) für uns, mal sehen, ob das so bleibt.

Morgen in der Früh gehts weiter zum Milford Sound, da machen wir dann eine Cruisingtour und am späten Nachmittag gehts dann nach Te Anau, da machen wir am Abend dann eine uns empfohlene Tour in eine Glühwürmchengrotte, den nächsten Tag verbringen wir auch noch großteils in Te Anau, um halb sechs gehts mit dem Coach dann wieder nach Queenstown, da bleiben wir dann wieder eine Nacht (geht nicht anders und Queenstown ist ja auch wirklich sehr sehr schön) und am nächsten Morgen geht es dann weiter die Westküste hoch.

Simon mag nochmal:

So wenn ich es noch schaffe dann kommen hier noch ein paar Fodos (Frodos wo wir schon in Neuseeland sind ;) MUHAHA)
Ok dann wünschen wir euch alles Gute und wir melden uns wieder wenn wir ein Cafe mit kostenlosem Internetzugang finden ;)
Machts gut!
Emily und Simon


Auf der Tour:
















Queenstown:














Donnerstag, 14. Januar 2010

Update ...

Hallo ihr Lieben!

Ich habe den Blog mal wieder sehr vernachlässigt, ja. Die Gründe, bzw, der Grund, ist denke ich jedem klar, aber jetzt komm ich doch mal wieder dazu. Ich geb euch hier mal eine kurze (oder auch lange, mal sehen) Zusammenfassung der letzten Wochen, leider noch ohne Bilder, die folgen dann noch, aber wohl erst Ende Januar.

So. Erstmal zu NYE (New Year's Eve), wie das hier heißt.
Am Donnerstag bin ich erst zum Liqueurshop (Alkohol wird nur in solchen Shops verkauft und nicht im Supermarkt) um eine Flasche Sekt zu kaufen und dann gleich zum Zug und zur Sandra gefahren. Sandra ist auch ein Au-Pair und wohnt in den Surry Hills, 5 Gehminuten von der Central Station in Sydney weg. Deren Gastfamilie war über Weihnachten und Neujahr in Perth auf Familienbesuch und Sandra durfte im Haus eine kleine Feier machen.
Als ich ankam, war ich erstmal überrascht, wie offen und groß ein Townhouse dann doch ist, hätte ich nicht gedacht.

Ich hab dann dort den versprochenen Salat für das BBQ vorbereitet (den 2 Stunden durch die Hitze zu schleppen wäre eher doof gewesen, weswegen ich eben früher gekommen bin, um ihn bei Sandra zu machen) und als ich fertig war kamen die anderen Gäste dann auch schon. Am Ende waren wir 8 Leute. Es gab dann also erst bei Sandra ein BBQ und als Thomas (der einzig anwesende Mann und somit gezwungenermaßen Grillmeister) am Ende den Grill sauber gemacht hat, meinte Sandra nur: Ich glaube, so sauber war der Grill noch nie.
Es ist echt wahnsinn, der Otto-Normal-Australier schrubbt so ein paar Mal alibimäßig über seinen Grill, dann passt das schon. Naja, braucht man weniger Öl und Marinade, ist ja alles noch fettig und würzig von den letzten Malen - bäääh!
Naja, wir haben den Grill deswegen eben auch schon vor dem Grillen sauber gemacht ;)

Danach ging dann die Planerei los. Wo gehen wir letzlich hin und die Frage aller Fragen: Wie stoßen wir an?
Dazu muss man wissen: In Sydney darf man in der Öffentlichkeit keinen Alkohol trinken. Auch an Sylvester nicht. Ich hab deswegen auch eine Flasche alkohollosen Sekt mitgebracht. Weiteres Problem: Man darf auch keine Glasflaschen mitnehmen. Wie wunderbar.
Wir haben dann "echten" Sekt in eine Colaflasche gefüllt, mehr als eine Flasche Sekt verlieren konnte uns also nicht passieren, mit dem Risiko konnten wir durchaus leben ;)

Am Ende sind wir dann aber ohnehin am Oberservatory Hill gelandet - einer der wenigen Plätze, an denen Alkohol erlaubt ist.
Was soll ich sagen. Es war voll, es war laut, es war eine riesige Party, es war toll, es war genial, es war mega, ich fands super.
Die Brücke war leider schon recht bald sehr eingeraucht, sodass man keine guten Fotos mehr machen konnte, aber sehen konnte man es. Nur für die Kamera hat es eben nicht mehr gereicht.

Danach gings durch die überfüllte Stadt wieder in Richtung "Heimat" mit dem Vorhaben, noch in die Side-Bar direkt an der Central Station zu gehen, aber die hatte aus unerfindlichen Gründen schon zu, also sind wir (=Sandra, die andere Sandra (auch ein Au-Pair) und ich) zu Sandra nach Hause, wir durften nämlich dort übernachten, vor allem für mich absolut genial.
Und so hab ich die Nacht im Ehebett von Sandras Gasteltern verbracht bzw. mit Sandras Schlafsack auf deren Bett, die Tagesdecke hab ich auch draufgelassen und so ganz wohl hab ich mich auch nicht gefühlt.
Deswegen und wohl auch wegen eeeetwas Aufregung hab ich nicht herrlich gesschlafen, was aber wohl gut war, ich hatte ohnehin nur 2einhalb Stunden, da in Tiefschlaf zu fallen ist tödlich. Aber so war ich um halb sieben doch gut ausgeruht und nicht müde und dann gings auch schon gleich zum Bahnhof, da hab ich mich geärgert, dass die Flughafenlinie so teuer ist (10 Dollar für 10 Minuten Zugfahrt... Und das ist das student-ticket), aber hey!

Am Flughafen angekommen war ich erstmal froh, dass hinter Simons Flieger "arrived" stand - jeder der mich kennt, ahnt, was für ein Stein mir vom Herzen gefallen ist.
Und dann - nach einer gefühlten halben Ewigkeit und 2000 Quantas-Maschinen (zumindest der Stewardessen-Anzahl nach zu urteilen^^) kamen dann auch die ersten Etihad-Stewardessen und meinen Puls konnte man irgendwo recht weit oben finden ;)

Dass es unfassbar toll und irgendwie auch unglaublich war, den Simon nach über 5 Monaten wieder in die Arme zu schließen ist wahrscheinlich nachvollziehbar und ich war und bin unendlich glücklich, dass es schon nach 5 Minuten wieder so war wie früher. Das war ja mit meine Angst. Dass er kommt und es irgendwie nicht mehr passt. Aber diese Sorge war völlig unbegründet, es ist einfach herrlich :)

Er wohnt in Kingswood im Studentenwohnheim, er hat dort ein Zimmer (es gibt noch 2 andere Zimmer, momentan ist allerdings nur eines davon auch noch bewohnt), ein Wohnzimmer mit Fernseher (der alle Fehlermeldungen auf deutsch bringt^^), eine Küche, ein Bad mit Dusche und WC und noch ein kleines Bad mit nur einem WC. Also Wohnzimmer, Küche und die Bäder sind Gemeinschaftsräume der drei Zimmerbewohner.
Ist wirklich ganz schön da, ich darf jederzeit zu Besuch kommen und übernachte auch meistens dort, wenn ich am nächsten Tag frei hab.
Bei mir ist der Simon auch immer willkommen, er hat bis jetzt auch meistens bei uns mitgegessen, wenn ich arbeiten muss, hilft er mir wo er kann, das ist super :)
So kann ich etwa am Nachmittag Bad putzen, weil ich dem Simon für eine Stunde die Vicky anvertrauen kann. Das ist ein großer Gewinn, das nicht am Abend um 9 noch machen zu müssen, wie sonst in den Ferien.

Aber jetzt hab ich eh erstmal 2 Wochen Urlaub und da geht es nach : Neuseeland! :)
Eigentlich wollten wir die Ostküste hoch, aber da ist momentan Regenzeit und jeder hat uns davon abgeraten, deswegen dann doch eher kurzfristig die Entscheidung für Neuseeland, das einzige Hindernis momentan ist mein Kreditkartenlimit, weswegen ich den 2. Platz für unsere gewählte Busrundreise noch nicht buchen kann, aber da meine Mutter zum Glück heute für mich bei der Sparkasse war und das erhöht hat, kann ich das dann hoffentlich spätestens morgen früh erledigen, dann ist alles fix und fertig :)
Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr, nach 5einhalb Monaten leben und arbeiten in der Familie sind diese 2 Wochen rauskommen doch bitter nötig.

Ich melde mich dann aus Neuseeland wieder, wir werden Simons Laptop mitnehmen, der ist klein und leicht :)

Bis dann!

Samstag, 26. Dezember 2009

Merry Christmas!

So. Weihnachten ist vorbei (okay, der 2. Weihnachtsfeiertag hat noch exakt 16 Minuten, hier zumindest, bei euch hat er noch 10 Stunden mehr), Zeit, um über das Fest in Down Under zu berichten.
Zu allererst: Es war komisch und unweihnachtlich.
Aber von Anfang an. Morgens haben wir das Haus bisschen geschmückt und alles, gegen Mittag durfte die Maria dann einen Film schauen und die Vicky und ich haben mitgeschaut. Ich war so als Aufpasser da, dass die Maria auch in Richys Zimmer bleibt, denn während sie die DVD schauen durfte (sie konnte ihr Glück selbst kaum fassen), haben meine Gasteltern den Christbaum reingebracht und geschmückt, aber eigentlich bringt den ja das Christkind, das hatte nur an dem Tag zu viel zu tun ;)
Gegen halb vier bin ich dann mit der Maria noch kurz für eine Stunde nach Glenbrook zum Schwimmen im Pool gefahren (^^), ich hatte das Gefühl, dass es ein leichtes Ablenkungsmanöver für mich war, meine Gastmutter hat mich nämlich geradezu überredet, dass ich furchtbar Lust auf eine Abkühlung hab.
Ich hatte erst den Verdacht, dass sie vielleicht die Weihnachtspakete für mich abgefangen hat, aber leider war dem nicht so, auf die warte ich immer noch...
Als wir wieder da waren hat sich jeder schick gemacht und dann gings auch schon los mit Anstoßen und dann der Vorspeise, Austern. Ich konnte eine runterwürgen, für mehr hat mein guter Wille nicht gereicht, Meereszeug (außer Fisch) ist definitiv nicht meins. Die haben ungefähr so geschmeckt, wie veralgtes Meer riecht - immer noch, ich musste ja schonmal eine probieren.
Danach durften Richy und Maria je ein Geschenk aufmachen, bevor es die Hauptspeise gab; Fischfilet, Kalbsfilet und King Prawns (ich konnte mich diesmal ja zum Glück an Fleisch und Fisch halten), dazu Kartoffeln, wie man diese Zubereitungsweise genau nennt hab ich schon wieder vergessen, und Bohnengemüse mit Tomaten. War sehr lecker :)
Danach gab es dann die Weihnachtsgeschichte (von meinem Gastvater aus dem Internet gesucht und am Laptop vorgelesen...), ich hab "Der Apfent" vorgelesen, was ich mir am Tag zuvor extra aus dem Internet abgeschrieben habe, weil ich an Weihnachten nicht mit dem Laptop dasitzen will^^ und es kam erstaunlich gut an, ich musste es sogar später am Abend nochmal vorlesen. Und dann wurden Weihnachtslieder gesungen, da der Laptop von meinem Gastvater leer war, also der Laptopakku, und er das Aufladekabel in der Uni hatte, musste ich also doch meinen herzerren, da außer mir niemand die Texte auswendig kann.
Achja, die Weihnachtsmusik während dem Essen und bei der Vorbereitung den Tag über kam zum Großteil von youtube...
Danach war die große Bescherung :)
Da wenigstens das Geschenk vom Simon rechtzeitig ankam, hatte ich doch 5 Sachen zum Auspacken, bzw zum Auspacken waren's 3, Richy und Marias Geschenke waren nicht verpackt. Von den beiden habe ich Bilder bekommen, einen Marienkäfer von der Maria und einen Baum vom Richy. Die Maria hat noch dazu eine sehr süße Karte geschrieben, unterzeichnet mit: "merry christmas from one of your little friends, Love Maria" - sehr süß :)
Von meinen Gasteltern hab ich eine Schachtel Lindt Fioretto und einen Rucksack von Roman, einer australischen Treckingmarke bekommen, für die Zeit, wenn ich mit dem Simon bisschen rumreise. Ist ein Tagesrucksack und sehr schön. Hat mich sehr gefreut, mit sowas hätte und habe ich nicht gerechnet.
Aber das Geschenk vom Simon hat natürlich alles getoppt. Der Film ist einfach so gigantisch toll, danke nochmal an der Stelle, ich hab mich ja schon mindestens ein duzend Mal bedankt, aber ich find ihn wrklich so toll und hach :) Schön :)

Nach der Bescherung gab es dann noch Nachtisch (Vanilleeis mit heißen Himbeeren) und dann sind wir einfach noch eine Weile zusammengesessen und haben bisschen geratscht.

Bilder vom Abend hab ich natürlich auch noch:

Die Rasselbande vor dem Christbaum:

Weihnachten

Richy und Maria:

Weihnachten

Vicky:

Weihnachten

Richy, Vicky und ich:
Weihnachten

Nur Christbaum:

Weihnachten

Maria:

Weihnachten

Maria und Vicky:

Weihnachten

Vicky bekommt ein Schokolebkuchenherz:

Weihnachten
(Da sie ja nie Süßigkeiten bekommt, außer es hat jemand Geburtstag und eben an Weihnachten, stürzt sie sich dann auf sowas immer total)

Ansturm auf die Geschenke:

Weihnachten

Vicky freut sich mehr über das Geschenkband:

Weihnachten

Richy mit neuen Klamotten:

Weihnachten

Maria beim Auspacken:

Weihnachten

Alles ausgepackt...

Weihnachten

Die neuen Trommeln werden ausprobiert:

Weihnachten

Weihnachten

Weihnachten

Vicky läuft ziellos im Wohnzimmer herum:

Weihnachten

Richy muss sein neues DS-Game (Mariocart) sehr ausgiebig testen. Also den ganzen Abend lang ;)

Weihnachten

Vicky spielt mit ihren neuen Holzwürfeln:

Weihnachten


Fazit: Es war anders und unweihnachtlich.
Es war zu warm, zu hell und naja, bei Weihnachten als Familienfest fehlt die eigene Familie dann schon, auch wenn es mir nicht so schlimm vorkam, weil eben einfach alles anders und eh nicht weihnachtlich war ...