Montag, 16. November 2009

Von Bondi nach Maroubra - der nächste Coastal Walk

So ihr Lieben :)
Emily meldet sich schon wieder.

Heute bin ich mit Berenike und Nico von Bondi nach Maroubra mit Badezwischenstopp in Cogee gelaufen.
Nachdem ich mal wieder das geliebte Bussystem testen durfte (Nein, es fährt kein Bus von der City nach Bondi Beach durch. Man muss an Bondi Junction umsteigen. Das ich die Strecke schonmal andersrum gefahren bin, muss wohl nur in meinen Träumen passiert sein, denn "that's really impossible, there's no such bus"...) war ich also dann doch am Bondi Beach und los gings.

Bis nach Tamarama (der nächste Strand nach Bondi) sind wir quasi in einer Menschenkarawane gelaufen, da heute der letzte Tag der sculptures by the sea-Ausstellung war. Waren echt gute Sachen dabei, hier könnt ihr einen kleinen Eindruck gewinnen:

Big brother is watching you ;)

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Ein tiefer Schluck Meerwasser:

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(Echt eine geniale Idee)

Angriff der hässlichen Marsmännchenbrunnen. Oder so ähnlich:
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(Das mit dem Brunnen ist zugegebenermaßen ein Insider, der aber schnell erklärt ist. Im Powerhouse Museum konnte man selbst Brunnen erstellen. Wir haben einen besonders hässlichen erstellt, der doch entfernt an dieses Kunstwerk erinnert ;))

Interpretierungswürdig, wem fällt was dazu ein? Wir haben lang diskutiert - erfolglos:
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So, nach Tamarama warenn wir die Meute euch los, ab und an hat uns wieder ein Jogger (eher ein Renner, die joggen hier nicht, die rennen...) überholt, aber das ist ja normal.
Unterwegs haben wir Wale gesehen, wohl mit die letzten jetzt, die hochziehen, solange wandern sie nicht mehr. War sehr sehr beeindruckend, man hat fast geglaubt, dass sie wissen, dass man sie beobachtet und ihren Spaß daran haben, die tollsten Kunststücke zu machen.
Wie auch beim whale watching schon sind die Augen einfach besser als die Kamera, selbst das beste meiner Fotos ist noch reichlich schlecht und kann den Zauber einfach nie wirklich einfangen.
Das sind Erinnerungen, die ich leider nie zu 100 Prozent mit euch teilen kann, sowas muss man gesehen haben.
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Es ist einfach beeindruckend, wie diese Tiere total gelassen durchs Wasser schwimmen und vor allem genau wissen, wo sie hin müssen. Die strahlen irgendwie einfach eine gewisse Ruhe aus, als könnte nichts auf der Welt sie je in ihrer Wanderung stören. Dass dem leider nicht so ist, ist umso trauriger, wenn man Wale mal in echt gesehen hat.

Nach den Walen und weiterem Laufen kamen wir also nach Cogee, dort haben wir erstmal eine Pause zum Schwimmen eingelegt, ich hab mir einen Sonnenbrand zugezogen, trotz einschmieren und einschmieren... Man bemerkt die Sonne an der Küste durch den beständigen Wind einfach kaum bis gar nicht, das ist das tückische.
Als wir auf die Wiese hochgekommen sind, haben sich auch die doch viele Menschen mit brasilianischen Flaggen erklärt: dort war eine Gruppe Capoeiratänzer, denen haben wir auch eine Zeit lang zugesehen, die waren echt gut. Und total faszinierend.
Leider war der Kreis der Gruppe um die jeweiligen Tänzer so dicht, dass man kaum fotographieren konnte. Man hatte auch das Gefühl, dass die ganze Gruppe irgendwie in ihrer eigenen Welt ist und die vielen vielen Zuschauer außenrum gar nicht wirklich wahrgenommen hat.

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Als wir dann in Maroubra waren, haben wir uns noch in ein Café gesetzt, dass von einem so saucoolen älteren Mann geführt worden ist, der war so gut.
Ich wusste noch nicht, was ich will und meinte: Hmm, I'm not quite sure yet...
Er: Oh, unfortunatelly, we ran out of "not quite sure yet" at 10.

Achja,2 Fotos hab ich noch, beide kurz vor Maroubra aufgenommen.

Ich, etwas verwuschtelt und verweht:
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EIn Vogel, der ewig in der Luft stehen konnte. Kommt natürlich auf dem Foto nicht so raus, denkt euch, es wäre ein Film, der würde nicht anders aussehen ;)
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Freitag, 13. November 2009

Lindt-Café, wildlife world und Drama

Schon wieder ein Eintrag! Emily fängt an, ihren Blog regelmäßig zu schreiben! ;)

Ich hab mich heute erstmalmit Monica, die ich von Embrace kenne, während ihrer Mittagspause im Lindt-Café getroffen. Lindt ist hier relativ populär und gar nicht mal soo teuer. Klar, es gibt bestimmt billigeres, aber da ist sich nicht viel um. Der Milchshake, den ich hatte, hat 7 Dollar gekostet und somit im Mittelmaß, ich hab schon genug für 9 Dollar und aufwärts gesehen.
Das Café liegt halt sehr zentral und 5 Minuten von Monicas Arbeit weg und somit wars ideal für uns beide :)
Wir haben uns echt gut unterhalten, war schön. Und ich beim ersten Blick auf die Karte innerlich so lachen, es gab nämlich Wasser, das "Heidiland" hieß.
Ich hab von Monica 6 kleine Täfelchen Lindt-Schokolade geschenkt bekommen und noch dazu hat sie mich am Ende eingeladen... Die Australier sind überhaupt so sehr großzügig. Ich bin bislang schon 3mal eingeladen worden, mit der Begründung, dass sie ja Vollzeit arbeiten und also genug Geld verdienen und ich bestimmt nicht die Welt bekomme und viel für den Zug zahlen muss und da sei das doch selbstverständlich.
Als ich Monica danach zurück zu ihrer Arbeit begleitet hab, sind wir an einem sehr lusitg aussenden Sportevent vorbeigelaufen. War von Foxtel (ein Pay-TV-Sender hier) und auf einer Tribüne standen viele Laufbänder und darauf sind eben Menschen gelaufen, die ganze Zeit. Ich fand, dass das echt dämlich aussah und den Sinn konnte ich auch nicht wirklich erkennen...

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Also, klar, Werbung bestimmt, aber sonst... Naja, wenn es Menschen gibt, denen es Spaß macht, mitten in Sydney auf einer Tribüne auf einem Laufband zu laufen ... Nur zu.

Danach bin ich in die wildlife world gegangen, mit meinem schicken Jahresticket. Bzw. meinem Formular, das ich heute dann in den richtigen Pass getauscht habe. Das Foto, das da drauf ist, hat dadurch, dass es mit ner Webcam-Kamera aufgenommen wurde, nur bedingt Ähnlichkeit mit mir bzw. man kann mich nur mit viel Fantasie erkennen. Aber egal, ich hab jetzt den richtigen Pass, ich hatte heute andauernd Angst, dieses Formular verlieren zu können... Und so einen Pass kann man gut in den Geldbeutel stecken und da ist er dann gut aufgehoben.

So, kommen wir zum Drama: Meine Kamera ging nach dem 1. Foto in der wildlife world nicht mehr. Hat man sie ausgemacht, blieb das Objektiv ausgefahren. War sie an und wollte man ein Foto machen (oder hat sonst irgendeinen Knopf gedrückt), kam die Bitte, die Kamera aus und wieder an zu schalten, was nichts genutzt hat.
Ich hab sie in jedem erdenklichen Modus aus und wieder an gemacht, ich hab es im normalen Aufnahmemodus versucht, mit playback, in Videoeinstellung, Clipboard, alles. Nichts, nichts und wieder nichts.
Ich hab sie ne Weile in Ruhe gelassen und es wieder versucht. Nichts.
Ich hab sie im Aufnahmemodus gestartet und dann playback eingestellt, da Kameras so ja nach ner Zeit das Objektiv einfahren, wenn man länger keine Fotos macht. Nichts.
Letzlich hab ich aufgegeben, sie die ganze restliche Zeit in meiner Hand getragen, auch im Zug usw. da ja das Objektiv ausgefahren und die Linse ungeschützt war.
Ich hatte die Hofnung, dass sie, wenn ich sie an den PC anschließe, wieder gut wird.
Aber auch nicht.
Dann hab ich ganz ganz vorsichtig mal ganz wenig am Objektiv geruckelt und siehe da - es ging wieder. Die muss sich also irgendwie verhackt haben.
Jetzt bin ich einerseits natürlich total froh, dass sie wieder geht, andererseits ärgerts mich, dass ich das nicht in der wildlife world schon versucht habe, dann hätte ich jetzt Fotos davon.
So kann ich euch bislang nur das eine von den Schmetterlingen zeigen:
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Aber ich werde ja nochmal reingehen, ich hab da heute zeitlich bedingt (da ich mich ja vorher mit Monica getroffen hab) eh nur bisschen reingeschaut und war doch interessant, obwohl ich es ja nur so überflogen hab, quasi.
Wenn ich dann "vernünftig" drin war, gibt es einen genaueren Bericht, nur soviel:
Kängurus sind echt sehr entspannt und sehen irgendwie lustig aus, wenn sie faul rumliegen, Koalas haben ein furchtbar weiches Fell, aber das durfte ich bei der Penrith Show ja schon feststellen, und Australien hat mehr nacht- als tagaktive Tiere.

Donnerstag, 12. November 2009

Emily und der öffentliche Nahverkehr

Ja, auch dieses Thema ist einen Eintrag wert, bin ich schließlich drauf angewiesen, sobald ich aus Blaxland rauswill und wenn man gewohnt ist höchstens 10-15 Minuten mit dem Rad unterwegs zu sein um zu bekommen, was man will/braucht ist es durchaus eine Umstellung immer auf (hauptsächlich) den Zug angewiesen zu sein.
Ein gutes hat es: ich bin mittlerweile immer pünktlich am Bahnhof, nichts nervt mehr, als eine Stunde sinnlos auf den nächsten Zug zu warten.
Da sind wir gleich bei meinem Verkehrsmittel Nummer 1: Der Bahn.
Hier wahnsinnig pünktlich, ich hatte bis jetzt genau 2 verspätete Züge und das waren jeweils 5 Minuten. Die DB kann sich eine Scheibe abschneiden (à propos DB: ich hab neulich auf dem Weg zum Stall einen LKW mit der Aufschrift "Schenker Logistics" samt DB-Logo gesehen. Ich dachte kurzfristig über eine neue Brille nach, aber ist die Globalisierung nicht eine herrliche Sache? ;)).
Zudem kann sich die DB auch bezüglich der Preise was abschauen. Nicht nur gibt es hier so phenomenale Dinge wie return tickets (nein, return option? Die Leute wollen eventuell auch wieder dahin, wo sie herkommen? Wirklich?), nein, es ist auch alles recht billig.
Ein normales adult-return-ticket nach Sydney kostet 12 Dollar (ca. 7,50) und als concession nur noch 8,60 (ca. 5,30). Und das sind einfach 70 km, gesamt also 140.
Und die Sitze sind absolut cool. Die lassen sich nämlich verstellen. Also, man kann die Lehnen verschieben. Man kann also immer in Fahrtrichtung sitzen oder aus 4-er Gruppen 2 2-er Bänke oder andersrum machen.
Ach, ich kanns nicht erklären, ich hab neulich aber in einem leeren Zug, als ich nachts heimgefahren bin, Fotos gemacht. Wollt ich länger schon machen, jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben. Ich wollte eben nicht unbedingt tagsüber im vollen Zug fotographieren ;) (Haha, schaut mal diese blöden Touris, jetzt fotographieren sie sogar schon Züge!)
Also, hier:

Es waren einmal 2 2-er Sitzbänke:
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Sie waren recht glücklich, bis eines Tages jemand brutal den Griff an der Lehne packte und nach außen verschob:Photobucket

Da waren sie auf einmal eine 4-er Sitzgruppe und noch viel glücklicher als vorher:
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;)

Zudem sind hier alle Züge Doppeldecker, der Zauber ist für mich also nun allemal verfolgen, ich hab mich ja immer über einen Doppeldecker-RE gefreut wie ein kleines Kind.
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Und schautmal, wie sauber Züge sein können:
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Aber, es kann ja nicht alles toll sein und so kommen wir zu dem einen Minuspunkt:
Sie sind langsam. Also keine Schnecken, aber langsamer als die Züge in Deutschland, bzw. sie halten wesentlich öfter.
Balxland - Sydney sind ja wie schon gesagt knapp 70 Kilometer, also nur wenig mehr als Weilheim - München.
Nach München braucht man knapp 40 Minuten mit dem Zug, nach Sydney sinds gut 75, das ist also durchaus ein Unterschied.
Aber die Züge sind bequem und ja. Nur sind hundert Menschen für irgendwas anderes zuständig und niemand hat Ahnung von dem, was der andere tut.
Ein Beispiel: Es gibt hier Station Manager, sprich die verkaufen Tickets und geben dem Zug das Signal zur Abfahrt.
Es gibt aber auch Leute, die geben dem Zug nur das Signal, sitzen auch in diesem Kabuff, dürfen aber keine Tickets verkaufen.
Sprich, wenn ich ankomme, nur einen 50 Dollar Schein hab und der Station Manager nicht da ist, sondern nur der andere (keine Ahnung, wie man den genau nennt^^), dann hab ich ein Problem, denn die TVM (Ticketautomat) gibt nut bis 19,90 Rückgeld. Und die Shops hier, da scheint nie jemand einzukaufen bzw. alle mit Falschgeld zu bezahlen. Fragt man nämlich, ob die tauschen antworten sie einem trotzz sichtlich gefüllter Kassen: I'm sooo sorry, we don't have ANY notes.
Ja, nee, is klar.
War bis jetzt schon öfter der Fall, einmal hat mit der Nicht-Station-Manager gesagt, ich soll einfach in Sydney nachlösen (da dort kein ticketwindow aufhatte und die TVMs dort ja genauso funktionieren bin ich also kostenlos hingekommen, vielen Dank dafür...), das andere mal wusste der Nicht-Station-Manager (ein anderer diesmal) dann nicht, ob ich in Sydney nachlösen darf und hat mir geraten, doch einfach schwarz zu fahren! Ein Bahnmensch, der einem rätschwarz zu fahren. Australien ist in manchen Dingen echt ein komisches Land, aber man spart sich auf diese Weise viel Geld^^

So, weg von den Bahnen, hin zu den Bussen:
Sie sind langsam und kommen, wann sie wollen. Sie halten auch nicht immer, auch wenn man winkt.
Und wenn es nur prepay-Busse sind, dann ist es ihnen egal, wenn du vorher keine Karte lösen konntest, weil du an der Bushaltestelle in der Pampa bist und kein Ticketverkauf da ist, hättste halt in Sydney direkt schon wissen müssen, dass du wieder per Bus zurückwillst. Pläne geändert? Shit happens, wart auf den nächsten nicht prepay-Bus. Der braucht natürlich wieder Jahre. Und währenddessen fahren hunderte andere Busse vorbei.
Letztens hab ich mit Nathalie wieder das fröhliche Spiel "Finde den richtigen Bus" gespielt und nachdem 5(!) Busse in einer reihe an uns vorbei sind (unsere Station alsos cheinbar nicht ihre Haltestelle war), meinte Nathalie so: "Ey, auf der Suche nach Bussen hier ist wie auf der Suche nach Männern. Hunderte kommen und nie der richtige." Na, immerhin hatten wir die nächsten 5 Minuten was zu lachen, auch wenn der Spruch für mich natürlich nicht stimmt :) Aber amüsant wars allemal.
Wenn man dann den richtigen Bus gefunden hat gehts mit der richtigen Haltestelle weiter. Es gibt nämlich KEINEN Fahrplan mit allen Haltestellen, es gibt KEINE Anzeige im Bus und es stehen auch nur in 1 von 100 Fällen der Halstestellenname an der Halstestelle - obwohl, selbst wenn er es täte wäre es egal, man muss den Stopknopf ja vorher gedrückt haben.
Die sicherste Methode ist also dem Busfahrer zu sagen, wo man hinwill, die sind alle sehr freundlich und sagen einem immer Bescheid.
Einen weiteren Vorteil haben die Busse: Sie sind billiger als die Fähren. Dafür oftmals (verkehrsbedingt) schrecklich langsam.
Bus von Circulay Quay nach Whatsons Bay: 1 Stunde.
Fähre: 10 Minuten. Finde den Fehler.

Womit wir bei den Fähren wären. Relativ teuer, aber unschlagbar cool. Relativ meint im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln. Ein Ticket für den inner harbour (bislang musste ich noch nichts anderes fahren) sind um die 5 Dollar (also ca. 3,40), concession kann man nur kaufen, wenn man von wo anders zum Circular Quay fährt, nicht allerdings andersrum, weil andersrum sind keine TVM sondern nur ticketwindos, also nur echte Menschen und keine Maschinen.
Und echte Menschen wollen einen gültigen concession-Pass sehen und eigentlich bekommen nur australische Schüler und Studenten Ermäßigung. Also ich würde selbst wenn mein Schülerausweis noch gültig wäre bei einem echten Menschen keine Verbilligung bekommen.
Dieses nur-Australier geht sogar so weit, dass selbst Studenten, die ein Auslandssemester an der USYD machen kein concession bekommen. Eigentlich. Theoretisch. Die Praxis ist eh ganz anders.

So, man kann sogar über Verkehrsmittel recht viel schreiben.

Achja, Verkehrsmittel, das Auto blieb noch unerwähnt, gehört ja auch eigentlich nicht zum öffentlichen Nahverkehr.
Trotzdem zu guter Letzt meine Erfahrungen:
Fahren auf der falschen Straßenseite ist kein Problem, da man ja auch zur Mittellinie hin sitzt. Ich bin anfangs nur immer falsch eingestiegen, hat sich mittlerweile gegeben.
Aber das Fahren selbst ist - wie gesagt - kein Problem. Nur blinken war anfangs eins, denn hier sind Blinker und Scheibenwischer vertauscht. Also Blinker rechts und Scheibenwischer links vom Lenkrad, ich hab anfangs also immer fleißig die Scheiben gewischt, wenn ich abgebogen bin, aber auch das hat sich nach 2 mal fahren gegeben.
Da ich ein Automatikauto fahre, musste ich zum Glück nicht lernen mit links zu schalten. Aber ich werde nach dem Jahr wieder lernen müssen, meinen linken Fuß zu benutzen ;)

Donnerstag, 5. November 2009

Sydney Aquarium

Ich war heute (freier Tag) in Sydney im Aquarium. Da ich den Zug um zehn verpasst hab, (ich stand am Bahnsteig, wollte grad ein Ticket kaufen, da kam er schon...) musste ich also dann den um elf nehmen und war dann mit U-Bahn zu Town Hall und Laufen zum Darling Harbour doch um halb eins schon da ;)
Machte aber nichts, ich hatte eh vor mir ein Jahresticket zu kaufen (was ich auch getan hab), da sich das doch sehr rentiert, da das auch gleichzeitig noch für die Wildlife World und das Aquarium in Manley gültig ist.
Da ich heute morgen doch sehr in Hektik war (die mir nicht geholfen hat, meinen Zug rechtzeitig zu schaffen, das erste Mal übrigens, das ich den Zug verpasst hab bzw überhaupt hektisch zum Bahnhof rennen musste... Zu Hause bin ich quasi IMMER hektisch mit dem Rad zum Bahnhof gehetzt... Das ist quasi eh schon gut, wenn sich das auf einmal in 3 Monaten beschränkt) hab ich idiotischerweise meine Kamera vergessen, weswegen ihr euch für Bilder gedulden müsst bis ich wieder reingehe ;)
Der Jahrespass besteht bislang ohnehin nur aus dem Formular, das ich ausfüllen musste, an welches ein Bon getackert wurde und damit plus einem Foto von mir soll ich das nächste Mal zum Eingang der wildlifeworld gehen, da stellen die mir dann einen vernünftigen Pass aus. Blöderweise hatte ich heute leider meinen Stapel Passfotos, den ich eigentlich immer dabei habe, zu Hause gelassen ;)

Das Aquarium selbst ist wirklich sehr schön, grad die ganzen Röhren und Tunnel mag ich gern.
Und die Quallen fand ich wahnsinnig hypnotisierend, wie sie da durch das Wasser geschwappt sind.
Und ich glaube Nemo hat nachhaltig alle Leute geschädigt. :D Ich hab mich bei den ersten Halfterfischen (die auf english "Moorish idol" heißen) auch schon gefreut, Khan zu sehen und in einem der Tunnel, in dem maßenweise Doktorfische geschwommen sind, hat ein Vater zu seinem Kind gesagt: Look! There's Dorie!"
Übrigens: derjenige, der für die Tiere zuständig war, hat nen guten Job bei den Möwen gemacht, die sind hier wirklich so schrecklich. Sobald man was zu Essen in der Hand hat kommen sie angeflogen und nicht harmlos, ruhig und leise, nein, die sind wahnsinnig dreist, wenn man nicht aufpasst, kommen sie im Tiefflug und schlagen einem das Essen aus der Hand - ist kein Scherz.
(Man hört sich ja fast schon immer "Meins! Meins!" krächzen ;) )

Naja, zurück zum Aquarium. War - wie gesagt - sehr schön und auch sehr informativ, nur auf das Schnabeltier hab ich umsonst eine gefühlte Ewigkeit gewartet. Das kam und kam nicht aus seinem Bau raus, vielleicht habe ich ja beim nächsten Besuch mehr Glück :)